Didier Cuche: "Hirscher kann hier nie gewinnen"

Bild: GEPA pictures/ Andreas Pranter
"Heute" sprach mit der Ski-Ikone Didier Cuche über den Mythos Streif, den Favoriten für die Abfahrt 2016 und Marcel Hirschers Chancen.

"Heute" sprach mit der Ski-Ikone über den Mythos Streif, den Favoriten für die Abfahrt 2016 und Marcel Hirschers Chancen.

"Heute": Keiner gewann auf der Streif öfters als Sie, keiner kennt sie besser als Sie. Was ist die größte Herausforderung?

Cuche: "Das Starthaus! Das kostete mich immer die größte Überwindung. Dann, nach 40 Sekunden, ist der erste große Teil hinter dir – bis zum Hausberg heißt es konsequent und konzentriert bleiben. Die letzten 30 Sekunden sind dann das Dessert."

"Heute":Wie lange würde Didier Cuche heute für die Streif benötigen?

Cuche: "Ganz ehrlich: Nach vier Jahren bin ich auf so etwas nicht mehr vorbereitet. Selbst wenn der Kopf ja sagt, der Körper sagt nein."

"Heute":Ist Svindal der logische Favorit heuer auf den Abfahrtssieg?

Cuche: "Ja, schon. Allerdings kam es nicht oft vor, dass der Wengen- Sieger auch in Kitz gewinnt. Ich sage immer: Die Streif kann man nicht erzwingen. Die Streif bestimmt den Sieger selbst."

"Heute":Wer gewinnt die Abfahrt?

Cuche: "Einer aus dem Trio Svindal, Jansrud und Reichelt. Vielleicht Paris. Sicher kein Außenseiter."

"Heute":Kann Marcel Hirscher einmal auf der Streif triumphieren?

Cuche: "Hirscher ist ein Ausnahmetalent, dennoch wird er die Abfahrt hier nie gewinnen! Auch sonst keine. Das Können hätte er dafür, aber: Um sich an Tempo und Strecken zu gewöhnen, hätte er sich schon viel früher damit beschäftigen müssen."

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