Vor allem Mannschaften, bei denen es im Herbst nicht so gut lief, versuchten in der Winterpause durch Neuzugänge der Saison noch einen positiven Schub zu geben. "Heute.at" sah sich an, welche Spieler sofort gute Leistungen brachten und ihre neuen Mannschaften verstärkt haben.
Vor allem Mannschaften, bei denen es im Herbst nicht so gut lief, versuchten in der Winterpause durch Neuzugänge der Saison noch einen positiven Schub zu geben. "Heute.at" sah sich an, welche Spieler sofort gute Leistungen brachten und ihre neuen Mannschaften verstärkt haben.
Nr. 5 Misel Danicic (SV Schwechat)
Der 21 jährige Verteidiger, welcher in der Akademie des SV Ried sein Handwerk lernte und immerhin einen Auftritt für die U19 seines Heimatlandes Serbiens auf dem Konto hat, kam im Winter vom SV Austria Salzburg zum SV Schwechat.
Besonders positiv fiel er in seinem ersten Spiel gegen den FAC auf, als er der im Herbst nicht immer sicheren Abwehr des SV Schwechat genug Qualität verlieh um gegen Aufstiegskandidaten FAC ein 0:0 zu halten.
Nr. 4 Denis Curic (SC Ritzing)
Dem Wechsel des Slowenen, vom Villacher SV zum SV Ritzing, ging ein Monate langes Hickhack zwischen abgebendem und aufnehmenden Verein voraus. Doch die Hartnäckigkeit der Ritzinger zahlte sich aus, am letztmöglichen Transfertag bestätigte der Kärnter Verband den Wechsel.
Trotz der verkürzten Vorbereitung zeigte Curic bald, warum man ihn unbedingt haben wollte. Der 24 jährige Stürmer, der außer in Österreich und Slowenien auch schon in Island Fußballl spielte, traf zuerst als Joker gegen den SC Retz und nur wenige Tage später auch gegen die Rapid Amateure, bei Ritzings überraschendem 2:1 Sieg.
Nr. 3 Murat Cetinkaya (SC Simmering)
Der beidfüßige junge Stürmer, der beim SK Rapid groß wurde, wechselte in der Winterpause aus der ersten Liga von SV Horn zurück in die Regionaliga Ost zum Tabellenletzen Simmering. Auch wenn Cetinkaya mit seinem neuen Team noch keinen vollen Erfolg feiern konnte, kann man seinen Transfer trotzdem als solchen bezeichnen.
Schon im ersten Spiel gegen seinen Heimatverein Rapid netzte Cetinkaya zum 1:1 Endstand ein und auch bei der 5:2 Pleite gegen Amstetten, traf Murat für sein Team. Wenn Cetinkaya diese Quote halten kann, wir er wohl oben bleiben, egal ob sein Verein den Klassenerhalt schafft.
Nr. 2 Rade Djokic (Wiener Sportklub)
Rade Djokic war den Wiener Sportklubs Fans natürlich schon vor seinem Wechsel nach Hernals bekannt, als Ikone des Erzrivalen Vienna, insofern war der Wechsel des erfahrenen Stürmers, der zuletzt in Kasachstan sein Brot verdiente, nicht risikolos. Würden die Fans den Ex-Blau-Gelben auch annehmen?
Doch Djokic ließ alle Kritiker, durch von Anfang an überragende Leistungen, verstummen. Gegen Ostbahn XI war er an allen drei Treffern beteiligt, auch beim 3:3 gegen Schwechat traf Super-Rade zweimal, so stehen nach drei Partien schon 5 Scorerpunkte auf Djokics Konto - beeindruckend!
Nr. 1 Igor Vidakovic (SC Ritzing)
Wenn ein Spieler aus der ersten kroatischen Liga in die Regionalliga Ost wechselt, dann ist das schon ungewöhnlich. So geschen bei Igor Vidakovic, der Torhüter spielte im Herbst noch für den NK Zagreb in Kroatiens höchter Liga und wechselte im Winter nach Ritzing zum Schlußlicht der Regionalliga Ost.
Der überqualifizierte 29 jährige zeigte, was ein wirklich guter Torhüter auf diesem Niveau wert sein kann. Er stabilisiert die neuzusammengestellte Verteidigung des SC so sehr, dass bis auf die Niederlage am ersten Rückrundenspieltag gegen die Austria, nur mehr Siege auf dem Konto der Ritzinger stehen. Sollte der SCR tatsächlich nächstes Jahr noch immer in der RLO spielen, wäre dies wohl zu einem großen Teil Vidakovics Verdienst.