Nach 15 Jahren an der Spitze des iPhone-Konzerns bereitet sich Tim Cook auf seinen Abgang vor. Der 65-Jährige wird im September sein Amt an seinen Nachfolger John Ternus übergeben.
In seiner Amtszeit war Cook vor allem als Diplomat gefragt. Er musste die Interessen von Apple mit den Vorstellungen von Regierungen in der EU, China und den USA in Einklang bringen.
Wie "heise online" berichtet, musste Cook dabei auch viel Kritik einstecken – etwa nach seinem goldenen Gastgeschenk an US-Präsident Donald Trump. Dennoch konnte er Erfolge verbuchen: Die Unternehmenszahlen wurden durch Einfuhrzölle und Regulierungsmaßnahmen bislang nicht ernsthaft beeinträchtigt.
In einem Interview in einem texanischen Fertigungswerk wich Cook der Frage aus, wann die Mehrheit der Apple-Geräte in den USA gefertigt werde. Stattdessen verwies er auf eine steigende Zahl von Komponenten aus US-Produktion.
So komme das Deckglas des iPhones aus Kentucky und das System-on-a-Chip für viele iPhones aus Arizona. Weitere Bauteile würden aus 12 Bundesstaaten stammen, verteilt auf 24 Fabriken.
Unter Cooks Führung stieß Apple unter anderem ins Geschäft mit Computeruhren und einer Datenbrille vor. Sein Nachfolger John Ternus war bisher für die Hardware zuständig und galt schon länger als wahrscheinlicher Kandidat für die Konzernspitze.