Probleme mit E-Motor

Die Formel hat schon den "Notfallplan" getestet

Am Wochenende beginnt in der Formel 1 eine ganz neue Ära. Doch schon jetzt sind die Bedenken groß. Es gibt sogar bereits einen "Plan B".
Sport Heute
04.03.2026, 15:12
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Kein Ground Effect mehr, eine automatisch verstellbare Aerodynamik und ein Motor, der rund die Hälfte der etwa 1.000 PS elektrisch erzeugt – für 2026 wurde die Formel 1 komplett umgekrempelt. Allerdings machte sich bereits nach den Testfahrten in Barcelona und Bahrain Unmut breit. Die Formel 1 ist mit neuen Problemen konfrontiert.

Konkret geht es um den Elektromotor, hier sind 350 Kilowatt vorgesehen, die mittels MGU-K und Rekuperieren wieder aufgeladen werden. Durch die im Verhältnis hohe Elektro-Leistung ist schon jetzt von "Super-Clipping", also dem besonders starken Aufladen der Batterie und damit langsamem Fahren, als auch von speziellen Ladephasen und Runterschaltmanövern bis in den ersten Gang die Rede.

Formel 1 hat schon Notfallplan

Fahrer äußerten sich kritisch. Das ist auch der Formel 1 selbst nicht verborgen geblieben. Deshalb hat die Rennserie den Teams erlaubt, beim Test in Bahrain mit reduzierter Elektro-Motorleistung zu fahren – ein Notfallplan. Gar von nur 200 Kilowatt oder 300 Kilowatt ist bei "F1 Insider" die Rede. Dadurch könnten die Elektrobatterien einfacher wieder aufgeladen werden, das würde auch zu konstanteren Rundenzeiten führen. Allerdings wären die Boliden dann signifikant langsamer.

Doch gerade mit Blick auf den Grand Prix von Australien rückt der "Plan B" der FIA wieder in den Vordergrund. Der Kurs im Albert Park hat nämlich flotte, schnelle Kurven und wenige harte Bremszonen. Die braucht es aber, um die Elektrobatterie durch Rekuperieren wieder aufzuladen.

Eine andere Idee wäre, die Generatorleistung des MGU-K zu erhöhen. Diese ist aktuell auf 250 Kilowatt beschränkt, könnte signifikant erhöht werden. Damit würde sich die Batterie schneller aufladen.

Fahrer hatten sich zuletzt kritisch gezeigt. Allen voran Star Max Verstappen, der von "Formel E auf Steroiden" und von "Anti-Racing" sprach. Gleichzeitig würde laut Ingenieuren die Lernkurve besonders groß sein, schon jetzt würde ein angepasstes Energiemanagement mehrere Zehntelsekunden pro Runde bringen.

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