Die größten Ausraster in der Formel-1-Geschichte

Max Verstappen ist nicht der erste Formel-1-Pilot, der die Beherrschung verliert. Hier die denkwürdigsten Ausraster der Motorsport-Königsklasse.

Red-Bull-Pilot Max Verstappen wurde beim Formel-1-Rennen in Sao Paulo von Force-India-Rivale Esteban Ocon von der Strecke gerempelt. Nach dem Rennen stellte der Niederländer den Franzosen in der Box und wurde dabei handgreiflich. In der Vergangenheit gab es öfter solche Aktionen, wie ein Blick in den Rückspiegel der PS-Königsklasse zeigt. Hier eine Übersicht über ausgewählte Auszucker.

Schumacher gegen Coulthard



Beim Regen-Rennen in Spa 1998 will Michael Schumacher McLaren-Pilot David Coulthard überrunden. Die Ferrari-Ikone kracht dem Schotten ins Heck. Später in der Box muss "Schumi" von der Ferrari-Crew zurückgehalten werden, sonst hätte es Prügel für Coulthard gegeben. Schumachers Vorwurf: Sein Rivale hätte absichtlich gebremst. Coulthard meint Jahre später, er habe zumindest nicht richtig Platz gemacht.

Mansell gegen Senna

Beim Rennen in Belgien 1987 krachte Williams-Star Nigel Mansell in den Lotus von Ayrton Senna. In der Box packte der Brite den Brasilianer am Overall. "Ich habe Rot gesehen, als ob es kein Morgen gäbe", gab Mansell später zu. Senna erinnerte sich: "Wenn dich ein Mann an der Kehle packt, kommt er nicht, um sich zu entschuldigen."

Senna gegen Irvine



1993 war Senna wieder in einen Aufreger verwickelt: Zwar siegte er beim Grand Prix in Japan, doch die ungestüme Fahrweise von Formel-1-Debütant Eddie Irvine missfiel ihm. Senna brüllte den Iren an: "Du bist kein Rennfahrer, du bist ein verfluchter Idiot!" Danach versetzte er dem Jordan-Piloten sogar eine Ohrfeige.

Hunt gegen Strong



James Hunt zeigte in Kanada 1977, dass er auch Boxer-Qualitäten besaß. Nach einem Crash mit McLaren-Teamkollege Jochen Mass steigt Hunt aus seinem Boliden und läuft Richtung Strecke zurück. Streckenposten Ernie Strong will ihn daran hindert – und kassierte dafür eine krachende rechte Gerade. Hunt entschuldigte sich zwar gleich darauf bei seinem Opfer, musste aber dennoch 2.000 Dollar Strafe zahlen.

Piquet gegen Salazar



Ein von den Kameras gut dokumentierter Auszucker: Beim Grand Prix von Deutschland rast Nelson Piquet 1982 in Hockenheim in Richtung Sieg. In der Schikane will er den ATS von Eliseo Salazar überholen, es kommt jedoch zum Crash. Piquet springt aus dem Wagen, läuft auf den Chilenen zu, schlägt und tritt auf ihn ein. "Ich hatte das Rennen im Sack und dann schießt mich dieser Idiot von der Strecke", tobte er später. (heute.at)

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