Oberösterreich

Die Grusel-Liste – so viel teurer wird heuer Halloween

Die Kinder freuen sich schon auf Halloween. Doch wie wirkt sich die Teuerung heuer aus? "Heute" hat nachgerechnet, was ein Grusel-Umzug kostet.

Johannes Rausch
"Süßes oder Saures!", heißt es am Montag wieder.
"Süßes oder Saures!", heißt es am Montag wieder.
picturedesk.com

Die extrem gestiegenen Preise sind vielen Menschen unheimlich. Angesichts überall explodierender Kosten steht in diesem Jahr auch die Frage im Raum: Kann ich mir Halloween überhaupt noch leisten?

"Heute" hat sich einige typische Halloween-Artikel – darunter Schokoriegel, Kaugummi oder ein Schminkset – ausgesucht und die aktuellen Preise mit denen von 2021 verglichen. Für die Berechnungen wurden Zahlen der Statistik Austria verwendet.

Süßigkeiten und Schminkartikel verteuert

Was deutlich ins Auge sticht: Vor allem Süßigkeiten und Schminkartikel wurden teurer. Einzig Bekleidungsartikel kosten so viel wie im Vorjahr (siehe Infobox unten).

Halloween-Set 2022:
- Schokoriegel: 2 Euro (Preisanstieg im Vergleich zu August 2021: + 3,5 Prozent)
- Kaugummi: 3 Euro (Preisanstieg im Vergleich zu August 2021: + 2,4 Prozent)
- Fruchtgummi: 1,25 Euro (Preisanstieg im Vergleich zu August 2021: + 6,7 Prozent)
- Kostüm Hexe: 45 Euro (Preisanstieg im Vergleich zu August 2021: - 0,1 Prozent)
- Schminkset: 5 Euro (Preisanstieg im Vergleich zu August 2021: + 2,6 Prozent)
Quelle: Statistik Austria

Obwohl Grusel-Fans heuer für eine Horror-Kostümierung tiefer in die Tasche greifen müssen, lassen sie sich vom Preisanstieg offenbar nicht abschrecken: "Für viele junge Konsumenten in Oberösterreich stellt Halloween auch heuer einen wichtigen Kaufanlass dar", erklärt WKOÖ-Spartenobmann Ernst Wiesinger.

 Laut einer aktuellen Studie der KMU Forschung Austria kaufen 52 Prozent der 15- bis 29-Jährigen für die Grusel-Party etwas ein.

Unter den drei meistgekauften Produkten finden sich Süßigkeiten (52 Prozent), Kürbisse zum Basteln (21 Prozent) und Dekorationsartikel (zwölf Prozent). Im Durchschnitt geben Oberösterreicher beim Konsum rund 20 Euro aus. Insgesamt werden sie heuer etwa acht Millionen Euro investieren.

Weiters geht aus der Studie hervor, dass 95 Prozent der Halloween-Produkte im stationären Handel und elf Prozent im Internet besorgt werden.

Andere Kostüme gefragt

Wie "Heute" berichtete, findet bei Halloween ein Wandel statt, zumindest was die Kostüme betrifft: So finden sich auf der Liste der auf Google meistgesuchten Verkleidungen keine Clowns, Vampire, Geister oder Zombies.

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