Das Comeback von Conor McGregor endete nach wenigen Sekunden mit einem Schock. Nun hat sich der Ire erstmals nach seiner schweren Knieverletzung bei UFC 329 zu Wort gemeldet und klargestellt, dass er seine Karriere fortsetzen will.
Nach fünf Jahren Pause stand McGregor gegen Max Holloway wieder im UFC-Käfig. Doch schon kurz nach Kampfbeginn verdrehte sich der ehemalige Champion bei der Landung nach einem gesprungenen linken High Kick das rechte Knie. Weil er sich kaum noch bewegen konnte und keine Gegenwehr mehr zeigte, brach Ringrichter Mike Beltran den Kampf frühzeitig ab.
Anschließend wurde spekuliert, McGregor sei bereits angeschlagen in den Kampf gegangen. Das wies der 38-Jährige entschieden zurück. "Mein Kopf ist zerstört. Ich hatte vor dem Kampf keinerlei Verletzungen. Das kam völlig aus dem Nichts. Ich bin am dunkelsten Punkt. Es fühlt sich wie die Hölle an", schrieb McGregor auf X.
Wenig später kündigte "The Notorious" bereits sein nächstes Comeback an. "Ich war bereit für diesen Kampf. Ich kann nicht glauben, was passiert ist. Ich werde das überwinden. Ich lasse mich davon nicht aufhalten. Ich werde zurückkommen", schrieb der Ire.
Auch UFC-Präsident Dana White glaubt nicht an eine Vorschädigung. "Wenn es eine Verletzung gegeben hätte, hätte das jemand bemerkt", sagte White. Nach seiner ersten Einschätzung dürfte sich McGregor einen Kreuzbandriss zugezogen haben. "Wir gehen von einem Kreuzbandriss aus. Ich bin zwar kein Arzt, aber das war mein erster Gedanke, als ich die Szene gesehen habe", erklärte White auf der Pressekonferenz.
Für McGregor war es die dritte Niederlage in Folge. Auf einen Sieg im Octagon wartet der einstige Superstar bereits seit Anfang 2020. Trotz des nächsten schweren Rückschlags denkt der Ire aber nicht ans Karriereende.