Unter dem Einfluss eines umfangreichen Hochs über Mitteleuropa stellt sich in den kommenden Tagen ruhiges Wetter ein, zudem steigen die Temperaturen auf ein frühlingshaftes Niveau. Erst im Laufe des Wochenendes streift ein schwaches Frontensystem den westlichen Alpenraum.
"Die nächsten Tage werden sonnig und mild, fast schon frühlingshaft! Der vielen Menschen Wetter-Freude wird manchen rasch zur Qual - die Pollensaison steht in den Startlöchern und geht jetzt los", erklärt Wetter-Experte Marcus Wadsak im ORF.
Und weiter: "Für viele endlich ein Grund zur Freude, die Natur blüht auf, aber genau das wird für einige zur Belastung", sagt der Meteorologe. Die Pollensaison starte nämlich nun radikal los – heuer allerdings etwas verzögert.
Durch den kalten Jänner und zuletzt durch Regen und Schnee sei Österreich im heurigen Jahr eben ein paar Wochen später dran, als sonst. Im Donauraum und im Osten des Landes gehe es aber am Mittwoch richtig zur Sache", erklärt der Experte. Die Erle und Hasel seien die ersten, die jetzt aufblühen "und manche von uns zum Weinen bringen".
Der Mittwoch startet vor allem im Mostviertel mit hochnebelartigen Restwolken, diese lockern am Vormittag aber auf. Tagsüber scheint bei höchstens harmlosen Wolken verbreitet die Sonne. Bei nur schwachem Wind steigen die Temperaturen auf 9 bis 14 Grad.
Am Donnerstag halten sich besonders im Wald- und Mostviertel sowie im südlichen Wiener Becken zunächst einige Nebelfelder, welche sich am Vormittag auflösen. Nachfolgend bzw. abseits des Nebels scheint häufig die Sonne, lediglich ein paar dünne und harmlose Schleierwolken zeigen sich am Himmel. Bei schwachem bis mäßigem Südostwind liegen die Höchstwerte zwischen 7 Grad im Waldviertel und 14 Grad in den Voralpen.
Am Freitag hält sich im Flachland anfangs Nebel, dieser lockert im Laufe des Vormittags aber langsam auf. Abseits davon scheint von Beginn an häufig die Sonne. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost und die Temperaturen steigen auf 9 bis 15 Grad.
Am Samstag halten sich im Wald- und Mostviertel Nebelfelder, welche sich im Tagesverlauf nur langsam auflösen. Abseits davon zeigt sich häufig die Sonne. Die vereinzelt durchziehenden Schleierwolken stören den freundlichen Wettercharakter kaum. Bei schwachem bis mäßigem Südostwind werden vorfrühlingshafte Höchstwerte zwischen 8 und 17 Grad erreicht.