Die Ski-Operette

Bild: marcgirardelli.com

Ski-Napoleon Peter Schröcksnadel präsentierte - vor 15 Kamera-Teams, die nicht live senden durften - die beste unter schlechten Lösungen: Anna Fenninger bleibt im ÖSV, fährt weiter für Österreich. Das freut die Fans, das freut "Schröcksi".

Ski-Napoleon Peter Schröcksnadel präsentierte – vor 15 Kamera-Teams, die nicht live senden durften – die beste unter schlechten Lösungen: Anna Fenninger bleibt im ÖSV, fährt weiter für Österreich. Das freut die Fans, das freut "Schröcksi".

Und es ist, wie gestern in dieser Kolumne zu lesen war, das Beste für Anna. Als Ein-Frau-Team hätte sie sich das Skifahrer-Leben unnötig schwer gemacht.

Österreich erlebte eine "Ski-Operette" mitten im Sommer. Es gibt keine Sieger. Der ÖSV festigte seinen Ruf als Steinzeit- Verband. Ein Star muss laut um Hilfe schreien, damit er bessere Betreuung erhält. Die Alarmglocken sollten schrillen.

Fenninger schoss sich mit ihrem emotionalen Facebook-Posting selbst ins Knie. Sie verschenkte ihre Top-Verhandlungsposition, musste am Ende froh sein, dass "Schröcksi" Gnade zeigte. Bei der Betreuung wird sich nicht viel ändern, und ihr Manager steht im Eck.

"Schröcksi" feierte höchstens einen Pyrrhus-Sieg. Nach dem Motto: Noch so ein Sieg – und ich bin verloren. Hält der Friede? Es ist wie bei einer Ehe. Keiner weiß beim Ringe-Anstecken, ob das gutgeht.

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