Die "Super-Zicke" stahl allen die Show!

27-jährige Slowenin triumphiert nach Verschiebungen im RTL von Garmisch vor Brignone (It) und Worley (Fr). Österreicherinnen schwach: Schild als Beste Achte, Geheimfavoritin Görgl auf Rang zehn, Zettel Zwölfte.

Tina Maze: Im Weltcup-Skizirkus gilt die bildhübsche Slowenin als „Zicke“ – unnahbar, arrogant, herrisch soll sie sein –,  auf der Piste ist sie eine Klasse für sich. Nach Laufbestzeit im ersten Durchgang rettete sie bei immer schlechter werdenden Verhältnissen neun Hundert-stel auf die Italienerin Federica Brignone (It) ins Ziel. „Es hat gereicht, aber es war knapp. Slowenien ist eine kleine Nation, der Titel bedeutet sehr viel für das kleine Land“, jubelte sie.

„Dieser Titel bedeutet für mein Land sehr viel“

Zuvor war das Rennen erst mit Verspätung gestartet worden. Eine dicke Nebelsuppe lag über der Strecke. Nach dem ersten Durchgang lagen Lizz Görgl (3.) und Kathrin Zettel (6.) noch auf Medaillenkurs. Im zweiten Lauf wurden die Bedingungen für die späteren Starterinnen zusehends schlechter. Tessa Worley nutzte noch die besseren Verhältnisse, knallte eine Superzeit hin – am Ende Bronze. Görgl und Zettel fielen zurück, nur Schild fuhr auf Rang acht vor. „Vielleicht war die Fahrt nicht locker genug, aber für mich war es trotzdem eine Traum-WM“, sagte die zweifache Goldmedaillengewinnerin Görgl.

Zettel („Die Bedingungen haben leider sehr nachgelassen, aber vielleicht bin ich auch nicht optimal gefahren“) freut sich schon auf den Abschluss-Bewerb. „Der Slalom ist meine beständigste Disziplin, da will ich in Garmisch noch zuschlagen.“

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