Die Tops und Flops der Videospielverfilmungen

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Videospielverfilmungen sind bis heute sehr umstritten - zu wehnig genutzte Chancen, zu wenig Einfallsreichtum, zu weit weg von der Vorlage, so die Kritik. "Heute.at" hat sich zahlreiche Filme angesehen, die auf bekannten Games basieren, und präsentiert Ihnen die besten und schlechtesten davon.

Videospielverfilmungen sind bis heute sehr umstritten - zu wehnig genutzte Chancen, zu wenig Einfallsrecihtum, zu weit weg von der Vorlage, so die Kritik. "Heute.at" hat sich zahlreiche Filme angesehen, die auf bekannten Games basieren, und präsentiert Ihnen die besten und schlechtesten davon.

Die besten Videospielverfilmungen

BloodRayne

Der Film aus dem Jahr 2005 erzählt die Geschichte von Rayne, halb Vampir, halb Mensch. Auch wenn der Film ein finanzieller Fehlschlag war, von den Kritikern zerrissen wurde und zahlreiche Negativauszeichnungen erhielt, erfreut er sich doch unter Videospielern äußerster Beliebtheit.

Doom

Der Ego-Shooter schlechthin (1993) wurde 2005 verfilmt. Auch wenn die Geschichte im Vergleich zum Computerspiel etwas abgeändert wurde, so kommen das Gemetzel und die Splatter-Effekte nicht zu kurz. Finanzieller Erfolg wurde Doom trotzdem keiner.

Final Fantasy

"Final Fantasy: Die Mächte in dir" war im Jahr 2001 der erste vollständig computeranimierte Kinofilm, der vor allem durch seine realistische Darstellung der Charaktere punktete. Im Kino floppte Final Fantasy finanziell, die DVD-Vermarktung deckte jedoch die Kosten - was bei Spieleverfilmungen schon als Erfolg zu werten ist.

Hitman

"Hitman - Jeder stirbt alleine" kam 2007 in die Kinos. Der Film erzählt die Geschichte von Agent 47 mit beeindruckenden Spezialeffekten und überzeugenden Schauspielern. Kritiker konnte Hitman zwar nicht begeistern, dafür die Zuschauer. Eine Fortsetzung ist geplant.

Max Payne

Wie in den Spielen geht Max Payne (Mark Wahlberg) in der Verfilmung als gefallener Polizist auf Rachefeldzug. Der Film hatte einen - zwar bescheidenen - finanziellen Erfolg und wurde auch von allzu heftigen Kritiken verschont, vor allem wegen der Bildgewalt.

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Mortal Kombat

Zwei Jahre nach dem ersten Mortal-Kombat-Spiel erschien 1995 der Prügel-Film auf der Kinoleinwand. Kritiker waren aufgrund der Handlung - Kämpfer tragen ein Turnier auf Leben und Tod aus - schockiert. Nichtsdestotrotz oder vielleicht gerade deswegen spielte der Film über 122 Million Dollar ein.

Prince of Persia

Es dauerte 21 Jahre, bis Prince of Persia 2010 mit "Der Sand der Zeit" den Ausflug in die Filmwelt wagte. Das vom König adoptierte Straßenkind Dastan schwingt sich wie im Spiel durch Fallen und Abenteuer. Der Blockbuster hatte ein riesiges Budget von 150 Millionen Dollar.

Resident Evil

Resident Evil ist die Videospielverfilmung mit den bisher meisten Fortsetzungen. Der Zombie-Horror mit Milla Jovovich in der Hauptrolle erstreckt sich mittlerweile über fünf Teile. Die Kritiker bezeichneten den ersten Teil als eine der wenigen wirklich gelungenen Umsetzungen eines Spiels auf die Leinwand.

Silent Hill

Nach dem Erfolg von Resident Evil wurde 2006 auch mit Silent Hill eine Horror-Spielreihe ins Kino gebracht. Kritiker bemängelten, dass der Film zwar das Videospiel-Feeling perfekt wiedergebe, aber selbst wenig Sinn mache. Die Fans der Reihe störte dies aber ganz und gar nicht.

Tomb Raider

Zugegeben, viel von seinem Erfolg hat der Film seiner Hauptdarstellerin Angelina Jolie alias Lara Croft zu verdanken, die sich wie im Spiel als Archäologin ins Abenteuer stürzt. Der Film spielte fast 275 Millionen Dollar ein und gilt als erfolgreichster Actionfilm mit einer weiblichen Hauptrolle.

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Die schlechtesten Videospielverfilmungen

Alone in the Dark

Die Verfilmung von Alone in the Dark ging gehörig schief. Eigentlich war der Film als Fortsetzung des vierten Teils der Videospielreihe gedacht, doch die Umsetzung passte von vorne bis hinten nicht. Tara Reid wurde als schlechteste Schauspielerin und Uwe Boll als schlechtester Regisseur für die Goldenen Himbeere nominiert.

Autobahnraser

Autobahnraser ist eine wenig gelungene Action-Komödie aus dem Jahr 2004. Nur 233.779 Besucher wurden in den deutschen Kinos gezählt. Der seichten Story half da auch nicht auf die Sprünge, dass in den Film Szenen aus dem gleichnamigen Computerspiel eingebau wurden.

Dead or Alive

In Deutschland gehörte DOA: Dead or Alive zu den Top 3 der größten Filmflops des Jahres 2006. Er wurde bundesweit nur von ca. 6500 Kinobesuchern gesehen. Neben der Namen der Charektere und der Kämpfe versuchte der Film vergeblich, eine eigene Geschichte zu erzählen.

Far Cry

Man hätte nicht einfach die Geschichte von "Universal Soldier" noch einmal zwanghaft auf die Kinoleinwand bringen sollen. Das wirklich ärgerliche an Far Cry seien die peinlich idiotischen Versuche, lustig zu sein, so die Kritiker. Der Film kostete 34 Millionen Euro, spielte jedoch nur knapp über 200.000 Euro ein.

House of the Dead

House of the Dead befindet sich in der anhand von Benutzer-Abstimmungen erstellten IMDb-Liste der 100 schlechtesten Filme. Im Spiel geht es darum, scharenweise Zombies niederuballern. Beim Film musste man feststellen, dass das gleiche Konzept einfach nicht funktioniert.

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Street Fighter

Die Verfilmung, die sich viele Freiheiten nahm und sich nur wenig an die Vorlage hielt, fiel bei Kritikern und Fans der Videospiele durch, war jedoch profitabel. Obwohl der Film selbst die Verfilmung eines Videospieles ist, entstand zum Film selbst auch noch ein Videospiel.

Super Mario

Der Film floppte aufgrund des starken Unterschiedes zu den Spielen. Dennis Hopper bezeichnete seine Mitwirkung in Super Mario Bros. als größten Fehler seiner Karriere. Auch Bob Hoskins nennt die Dreharbeiten an dem Film "einen Albtraum" und den Film selbst "das schlimmste, was ich je drehen musste".

Tekken

Nachdem bereits 1998 mit Tekken: The Motion Picture eine Animeverfilmung der Tekken-Reihe veröffentlicht wurde, ist dies die erste Realverfilmung. Das Budget des Films betrug 35 Millionen US-Dollar. Fans bezeichneten den Film als eine Beleidigung, die man sich als Serienliebhaber sparen sollte.

Wing Commander

Trotz der Besetzung, die mit bekannten Gesichtern auch für Nebenrollen aufwartete, und einem der besten europäischen Kameraleute Thierry Arbogast, wurde der Film von den Kritikern zerrissen. Größte Kritikpunkte waren die Handlung sowie die schlechten schauspielerischen Leistungen.

Yakuza

Die episodisch strukturierte Videospieladaption entstand nach Motiven der gleichnamigen Sega-Action-Spielereihe und ist außerhalb Japans als "Like a Dragon" bekannt. Kritisiert wurde vor allem, dass der Film nicht auf hintergründige Gangstergeschichten Wert lege, sondern nur auf Action ausgerichtet wurde.

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