Die verrückten Zahlen hinter dem Kitz-Spektakel

Zahlen, bitte! Das Hahnenkamm-Wochenende steht vor der Tür. Was für ein Spektakel die Fans erwartet, verraten die folgenden Infos.
Es ist angerichtet. Am Wochenende verwandelt sich die 8.000-Seelen-Gemeinde Kitzbühel wieder in die Ski-Hauptstadt dieses Planeten. Los geht es am Freitag mit dem Super-G, am Samstag wird der Abfahrts-Champion gekrönt, ehe am Sonntag die Slalom-Artisten ausrücken.

Rund 85.000 Zuschauer werden bei den 80. Hahnenkammrennen erwartet. Via TV fiebern Millionen Fans mit. 45 Fernseh- und 30 Radio-Stationen berichten, 700 Journalisten und Fotografen sind akkreditiert. Im Vorjahr erschienen allein im Jänner 6.700 Artikel über das Ski-Fest.

Das Budget der Veranstaltung beträgt acht Millionen Euro. 49 Millionen werden im Großraum Kitzbühel allein an diesem Wochenende umgesetzt.

1.500 Personen, die zum Teil ehrenamtlich tätig sind, sind pro Renntag im Einsatz, um das Spektakel zu ermöglichen.

Groß geschrieben wird vor allem die Sicherheit der Athleten. 1.700 Meter A-Netze, 6.500 Meter B-Netze und 1.500 Meter G-Zäune wurden verbaut – und mit 5.500 PVC-Stangen montiert. Hinzu kommen zwölf Kilometer Zuschauer-Zäune.

Die imposantesten Zahlen liefert freilich die Streif selbst. 3.315 Meter ist sie lang, 860 Höhenmeter müssen die Athleten mit bis zu 140 km/h zurücklegen. In der Mausefalle wurden bereits Sprünge über 80 Metergemessen. Die Fliehkräfte in der Hausberg-Kompression: 3,5 G.

Die schnellste je auf der Streif gemessene Zeit ist 1:51,58 Minuten. Aufgestellt hat den Rekord Fritz Strobl im Jahr 1997.

Das Preisgeld beträgt insgesamt 725.000 Euro. 100.000 Euro bekommen die Sieger von Abfahrt und Slalom, 68.500 Euro ist ein Erfolg im Super-G wert. Für Platz 30 werden zumindest 940 Euro überwiesen.





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