Sport

Die wahren Probleme des SK Rapid

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:11
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Zwar steht der SK Rapid Wien in der Tabelle nicht mal gar so schlimm da, dennoch herrscht in Bezug im Umfeld von Wien Hütteldorf ein sehr angespanntes Klima. Ein knapper 2:0-Sieg gegen Red Bull Salzburg kann die negative Stimmung - hervorgerufen durch die schwachen Leistungen in den letzten Wochen - nicht trügen. Quasi jede Woche wird Trainer Peter Schöttel an den Pranger gestellt und mit der schweren Situation konfrontiert, in Wahrheit sind die Probleme des SK Rapid aber vielschichtiger.

Zwar steht der SK Rapid Wien in der Tabelle nicht mal gar so schlimm da, dennoch herrscht in Bezug im Umfeld von Wien Hütteldorf ein sehr angespanntes Klima. Ein knapper 2:0-Sieg gegen Red Bull Salzburg kann die negative Stimmung – hervorgerufen durch die schwachen Leistungen in den letzten Wochen – nicht trügen. Quasi jede Woche wird Trainer Peter Schöttel an den Pranger gestellt und mit der schweren Situation konfrontiert, in Wahrheit sind die Probleme des SK Rapid aber vielschichtiger.

Ein wichtiger Punkt ist General Manager Werner Kuhn. Der 58-Jährige, der zwar als Workaholic einzustufen ist, hat seinen Handlungszenit bereits überschritten, gilt nicht mehr als modern und hat zudem schon aufgrund peinlicher Fehler einige Geschäfte verbockt - hier ein verschwitzter Termin, da eine inakzeptable Verspätung. Kündigungsgründe in der Privatwirtschaft. Zudem ist Kuhn kein Mann für die TV-Kameras und sämtliche Medien stürzen sich lieber auf sportliche Gruselmeldungen, als die Arbeit Kuhns genauer zu beleuchten und ihn mit Hilfe unabhängiger Berichterstattung stärker unter Druck zu setzen.

Noch weniger bekannt ist Stefan Ebner, der Quasi-Sportdirektor von Rapid. Überall auf der Welt stellt sich der Sportdirektor nach peinlichen Niederlagen, haarsträubenden Transferflops oder allgemeinen Problemen in den Vereinsstrukturen den TV-Kameras und der Kritik der Öffentlichkeit. Ebner hingegen hält sich im Hintergrund – vor allem wenn es, wie aktuell, schlecht um den Verein steht. Rapid hat keinen Sammer, Zorc oder Heldt – Rapid hat nur Schöttel und die Öffentlichkeit somit sehr oberflächliche Fehleranalysen.

Gepaart mit anderen Nachlässigkeiten, wie etwa das Scouting – ein fundamentales Instrument des modernen Fußballs – oder des unzureichenden Relocatings – bei Rapid fallen schwierige Typen sofort aus dem Anforderungsprofil – führt das alles in eine Sackgasse, aus der Rapid nur mit strukturellen Umstellungen wieder herausfindet.

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