Tomaten sind der Star in vielen heimischen Gärten. Doch wer saftige Paradeiser ernten will, muss auf die richtigen Beetnachbarn achten. Denn manche Pflanzen entziehen dem Boden dieselben Nährstoffe, locken Schädlinge an oder hemmen das Wachstum der Tomaten.
Die Wahl der falschen Nachbarn kann dazu führen, dass deine Tomatenpflanzen anfälliger für Krankheiten wie die gefürchtete Kraut- und Braunfäule werden oder weniger Früchte tragen.
Wie utopia.de berichtet, gibt es zehn Pflanzen, die du besser nicht in die Nähe deiner Tomaten setzen solltest. Wir haben sie für dich zusammengefasst.
Kohlsorten gehören nicht direkt neben Tomaten. Beide Pflanzenarten benötigen dieselben Nährstoffe und machen sich gegenseitig Konkurrenz. Zudem kann die ausladende Wuchsform des Kohls die Tomatenpflanze verdrängen.
Fenchel ist ein sogenanntes allelopathisches Gewächs. Das bedeutet, er setzt über Wurzeln und Blätter Chemikalien frei, die das Wachstum anderer Pflanzen stark beeinträchtigen können.
Während die meisten Küchenkräuter ideale Begleitpflanzen für Tomaten sind, bildet Dill eine Ausnahme. Ausgewachsener Dill entzieht Tomaten Nährstoffe und hemmt ihr Wurzelwachstum.
Stangenbohnen und Mais können so hoch wachsen, dass sie den Tomaten die Sonne wegnehmen. Tomaten benötigen täglich sechs bis acht Stunden direktes Sonnenlicht – mit diesen hochwachsenden Nachbarn wird das schwierig.
Kartoffeln und Auberginen gehören wie Tomaten zu den Nachtschattengewächsen. Das macht sie anfällig für dieselben Krankheiten wie die Kraut- und Braunfäule. Stehen sie nebeneinander, können Pilzkrankheiten leicht von einer Pflanze auf die andere übergreifen.
Beide Kohlarten entziehen dem Boden wichtige Nährstoffe, die auch deine Tomaten brauchen. Zusätzlich zieht Blumenkohl Schädlinge wie Kohlwürmer und Blattläuse an, die auch Tomatenpflanzen befallen können.
Die Okra-Pflanze mit ihren hübschen, hibiskusähnlichen Blüten kann über einen Meter hoch werden. Ihre dichte Belaubung nimmt den Tomaten das nötige Sonnenlicht. Auf dem Teller vertragen sich Okra und Tomaten übrigens hervorragend.