Schluss mit schleimigen Tieren

Schnecken im Garten? Mit diesem Trick wirst du sie los

Wochenlang wird gesät, gegossen und gepflegt – und dann machen sich Schnecken über die mühsam gezogenen Pflanzen her. Was die Weichtiere wegscheucht.
Heute Life
12.06.2026, 08:12
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Kaum zeigen sich die ersten zarten Salatblätter, Erdbeeren oder Blumenknospen im Garten, sind sie oft schon da: Schnecken. Über Nacht verwandeln die gefräßigen Gartenbesucher liebevoll gepflegte Beete in ein wahres Buffet und hinterlassen angefressene Blätter, Schleimspuren und frustrierte Hobbygärtner. Besonders nach regnerischen Sommertagen fühlen sich die Weichtiere pudelwohl. Doch bevor zu chemischen Mitteln gegriffen wird, lohnt sich ein Blick auf natürliche Alternativen.

Warum Schnecken den Garten lieben

Schnecken bevorzugen feuchte, schattige Umgebungen und sind vor allem in den frühen Morgenstunden oder am Abend aktiv. Nach Regenfällen werden sie besonders mobil und machen sich auf die Suche nach frischen Pflanzen, jungen Trieben und Gemüse. Vor allem Salat, Zucchini, Erdbeeren und viele Zierpflanzen stehen ganz oben auf ihrem Speiseplan. Umso wichtiger ist es, die Tiere möglichst früh von den Beeten fernzuhalten.

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Hausgemachtes Spray geht auf TikTok viral

Auf TikTok sorgt derzeit ein ungewöhnlicher Garten-Hack für Aufmerksamkeit. Der US-Content-Creator Armen, dem mehr als sieben Millionen Menschen folgen, teilt regelmäßig einfache Tipps für Haus und Garten. Einer seiner beliebtesten Tricks: ein selbst gemachtes Pflanzenspray, das Schnecken und andere Schädlinge fernhalten soll.

Für die Mischung wird eine rote Zwiebel, drei Knoblauchzehen, eine Jalapeño-Schote und ein kleiner Spritzer Spülmittel mit warmem Wasser vermengt. Nachdem die Zutaten etwa zwölf Stunden durchgezogen sind, wird die Flüssigkeit abgesiebt und in eine Sprühflasche gefüllt. Da das Konzentrat sehr intensiv ist, empfiehlt der Influencer, es vor der Anwendung zusätzlich mit Wasser zu verdünnen.

Anschließend wird das Spray direkt auf die Blätter (auch auf deren Unterseiten) sowie rund um die Pflanzen gesprüht. Laut ihm sollen die kräftigen Gerüche von Knoblauch, Zwiebel und Chili Schnecken, Blattläuse, Trauermücken und andere Schädlinge abschrecken. Wichtig sei jedoch, die Pflanzen nicht in der prallen Sonne zu besprühen, da die Blätter sonst Schaden nehmen könnten.

Schnecken gar nicht erst anlocken

Mindestens genauso wichtig wie die Bekämpfung ist die Vorbeugung. Schnecken lieben feuchte Verstecke unter Brettern, Töpfen oder dichtem Pflanzenmaterial. Wer solche Rückzugsorte regelmäßig entfernt, macht den Garten deutlich unattraktiver. Auch gezieltes Gießen kann helfen: Statt abends sollte möglichst am Morgen gegossen werden. So trocknet die Erde tagsüber besser ab und bietet Schnecken weniger ideale Bedingungen.

Natürliche Barrieren schaffen

Schnecken mögen bestimmte Oberflächen überhaupt nicht. Raue und trockene Materialien erschweren ihnen die Fortbewegung. Rund um besonders gefährdete Pflanzen können daher Barrieren aus Sägespänen, Steinmehl oder speziellen Schneckenschutzmaterialien angelegt werden.

Was bei starkem Befall hilft

Wer bereits viele Schnecken im Garten hat, kann zusätzlich auf Fallen setzen. Besonders bekannt sind Bierfallen, die die Tiere durch ihren Geruch anlocken. Die Schnecken kriechen hinein und können anschließend entsorgt werden.

Allerdings sollten solche Fallen gezielt eingesetzt werden, da sie unter Umständen auch Schnecken aus der Umgebung anziehen können.

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