Zwiebeln gehören zu den Grundzutaten in fast jeder Küche. Sie verleihen Gerichten ein kräftiges, herzhaftes Aroma – und können auch selbst die Hauptrolle auf dem Teller übernehmen. Doch was passiert eigentlich, wenn du jeden Tag Zwiebeln isst?
Tatsächlich hat der regelmäßige Zwiebelverzehr einige überraschende Effekte auf den Körper. Zwiebeln enthalten wertvolle Nährstoffe wie Vitamin C, Vitamin B6 und Kalium sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Sulfide.
Wie utopia.de berichtet, kann der tägliche Zwiebelkonsum das Immunsystem stärken, da Zwiebeln positiv auf oxidativen Stress und das Entzündungssystem wirken können. Außerdem wird durch den Ballaststoff Inulin die Verdauung angekurbelt.
Eine Studie aus dem Jahr 2023 hat gezeigt, dass Zwiebeln auch die metabolische Gesundheit verbessern können. Gewicht, BMI, Körperfettanteil, Cholesterin und Blutdruck verbesserten sich durch regelmäßigen Zwiebelverzehr signifikant.
Die sekundären Pflanzenstoffe in Zwiebeln stehen laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sogar im Zusammenhang mit einem geringeren Risiko für bestimmte Krebsarten. Auch das Risiko für Adipositas, Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann positiv beeinflusst werden.
Allerdings haben Zwiebeln nicht nur positive Eigenschaften. Menschen mit empfindlicher Verdauung können unter Blähungen oder Durchfall leiden. Wer an Reizdarm oder einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung leidet, sollte besonders vorsichtig sein.
Auch Menschen mit Histaminintoleranz sollten achtsam sein: Zwiebeln fördern die körpereigene Histaminfreisetzung. Rote Zwiebeln lösen dabei häufiger Reaktionen aus als weiße Sorten. Erhitzte Zwiebeln sind oft besser verträglich als rohe.