Jahrelang galten Eier wegen ihres Cholesteringehalts als bedenklich. Doch diese Annahme ist mittlerweile überholt. Immer mehr Menschen greifen daher bedenkenlos zum Frühstücksei.
Allein in Deutschland verzehrte jeder Mensch im Jahr 2020 durchschnittlich 4,5 Eier pro Woche. Das sind stolze 239 Eier pro Jahr.
Wie chip.de berichtet, stecken Eier voller wichtiger Nährstoffe. Im Eigelb finden sich gut verdauliche Proteine sowie die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Dazu kommen B-Vitamine, Kalzium, Kalium, Phosphor und Eisen.
Unser Körper kann Cholesterin selbst regulieren und abbauen. Deshalb gilt der Verzehr von ein bis zwei Eiern täglich für die meisten Menschen als unbedenklich. Bei Vorerkrankungen wie Typ-2-Diabetes oder Herz-Kreislauf-Problemen sollte man allerdings vorsichtig sein.
Eine chinesische Studie mit einer halben Million Teilnehmern ergab: Wer regelmäßig ein Ei isst, hat ein 28 Prozent geringeres Risiko für Hirnblutungen. Eine europäische Studie kam hingegen zum gegenteiligen Schluss.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung nennt als Richtwert zwei bis drei Eier pro Woche. Grundsätzlich passen Eier aber durchaus in eine ausgewogene Ernährung.