Am Morgen stehen Haferflocken bei vielen ganz oben auf dem Speiseplan. Doch auch am Abend können sie eine sinnvolle Wahl sein. Sie liefern wertvolle Inhaltsstoffe, die den Körper unterstützen und sogar den Schlaf fördern können.
Haferflocken lassen sich vom Körper leicht verarbeiten und sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Sie passen gut zu Obst, Joghurt oder Milch und lassen sich vielseitig zubereiten.
Wie chip.de unter Berufung auf Heidelberg24 berichtet, können die enthaltenen Nährstoffe dazu beitragen, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. Verantwortlich dafür ist vor allem der Ballaststoff Beta-Glucan, der den Anstieg des Blutzuckers nach dem Essen verlangsamt.
Das Getreide enthält Tryptophan, eine Aminosäure, die der Körper in Melatonin umwandelt. Dieses Hormon ist wichtig für das Müdigkeitsgefühl und wird vor allem in der Dunkelheit gebildet. Dadurch kann das Einschlafen erleichtert und die Schlafqualität verbessert werden.
Haferflocken enthalten zudem Stoffe, die beruhigend wirken können und innere Unruhe sowie Nervosität reduzieren. Eine Portion vor dem Zubettgehen kann dabei helfen, leichter zu entspannen und natürlicher zur Ruhe zu kommen.
Damit Haferflocken am Abend eine ausgewogene Mahlzeit ergeben, sollten sie mit eiweißreichen und fetthaltigen Zutaten ergänzt werden. Milchprodukte, Nüsse oder pflanzliche Alternativen eignen sich dafür. Stark gezuckerte Fertigprodukte oder Schoko-Varianten sind weniger empfehlenswert.
Bei der Menge ist Vorsicht geboten: Ab etwa 80 Gramm kann es bei manchen Menschen zu einem aufgeblähten Gefühl kommen, vor allem mit Milch. Leichtere Varianten wie Overnight Oats mit pflanzlichen Getränken sind dann oft besser verträglich.