Kleine Küchen-Katastrophen

Eingebrannte Töpfe & Pfannen? 5 Mini-Tricks, die helfen

Wer schon einmal Eingebranntes aus einem Topf gekratzt hat, weiß, wie mühsam das ist. Dabei helfen oft Hausmittel, die längst in deiner Küche stehen.
Heute Life
29.05.2026, 13:41
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Wer gerne kocht, kennt das Szenario nur zu gut: Ein kurzer Blick aufs Handy, ein Gespräch zwischendurch – und schon steigt der verdächtige Geruch aus der Küche auf. Der Reis klebt am Boden, die Milch ist übergekocht oder die Pfanne hat eine schwarze Kruste angesetzt. Der erste Impuls: kräftig schrubben. Doch genau das ist oft gar nicht nötig. Mit fünf einfachen Hausmitteln lassen sich selbst hartnäckig eingebrannte Töpfe und Pfannen überraschend leicht wieder sauber bekommen.

Warum Eingebranntes so hartnäckig ist

Angebrannte Essensreste verbinden sich durch die Hitze regelrecht mit der Oberfläche von Topf oder Pfanne. Je länger die Verkrustungen einwirken, desto schwieriger scheinen sie sich lösen zu lassen. Die gute Nachricht: Für die meisten Fälle braucht es weder aggressive Spezialreiniger noch stundenlanges Schrubben. Viele wirksame Helfer stehen bereits im Küchen- oder Putzschrank bereit.

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1
Natron
Natron gehört zu den beliebtesten Hausmitteln gegen Eingebranntes. Es eignet sich sowohl für Töpfe als auch für viele beschichtete Pfannen. Dafür einfach einen Teelöffel Natron (alternativ Backpulver) in den abgekühlten Topf geben, etwas Wasser hinzufügen und die Mischung einige Minuten erhitzen. Anschließend sollte das Ganze etwa eine Stunde einwirken. Danach lassen sich die eingebrannten Rückstände oft mühelos mit einem Schwamm entfernen.
2
Spülmittel
Manchmal genügt bereits das, was ohnehin neben der Spüle steht. Auch Spülmittel oder Waschpulver können angebrannte Rückstände effektiv lösen. Dazu wird der Topf mit Wasser gefüllt, ein Spritzer Spülmittel oder etwas Waschpulver hinzugegeben und die Mischung kurz erhitzt. Nach einer kurzen Einwirkzeit löst sich ein Großteil der Verkrustungen fast von selbst. Besonders bei Edelstahltöpfen und Edelstahlpfannen funktioniert diese Methode oft erstaunlich gut.
3
Essig
Wer schon einmal Milchreis gekocht hat, kennt das Problem: Angebrannte Milch hinterlässt besonders hartnäckige Rückstände. Hier kommt Essig ins Spiel. Die enthaltene Säure hilft dabei, die verbrannten Reste zu lösen. Dafür werden Wasser und Essig im Verhältnis drei zu eins gemischt und im Topf aufgekocht. Nach etwa 15 Minuten Einwirkzeit lassen sich viele Rückstände deutlich leichter entfernen. Zusätzlich verschwinden oft auch unangenehme Gerüche.
4
Zwiebel
Die wohl ungewöhnlichste Methode stammt direkt aus dem Gemüsefach. Tatsächlich können Zwiebeln dabei helfen, angebrannte Stellen zu lösen. Dafür wird eine Zwiebel mitsamt Schale gewürfelt, mit Wasser in den Topf gegeben und aufgekocht. Während die Flüssigkeit langsam verdampft, lösen sich viele Verkrustungen vom Boden.
5
Rhabarberblätter
Weniger bekannt, aber besonders umweltfreundlich: Rhabarberblätter enthalten Oxalsäure, die eingebrannte Rückstände lösen kann. Die Blätter werden klein geschnitten, mit Wasser aufgekocht und anschließend wieder entfernt. Zurück bleibt oft ein deutlich saubererer Topfboden.

Wann Vorsicht geboten ist

Nicht jedes Material verträgt jede Reinigungsmethode. Besonders bei Gusseisenpfannen sollten aggressive Reiniger oder zu viel Spülmittel vermieden werden, da sie die natürliche Schutzschicht beschädigen können. Hier empfehlen Experten eher grobes Salz oder besonders schonende Reinigungsmethoden.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 29.05.2026, 13:45, 29.05.2026, 13:41
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