Sie sehen traumhaft aus, wirken fast wie aus Seide gemacht und gehören jedes Jahr zu den absoluten Lieblingsblumen Anfang Sommer: Pfingstrosen. Kaum stehen sie in der Vase, wartet man gespannt darauf, dass sich die großen Blüten endlich öffnen. Doch genau das passiert oft nicht. Statt üppiger Blütenpracht bleiben viele Knospen tagelang fest verschlossen. Mit drei Tricks lässt sich den empfindlichen Blumen allerdings überraschend gut nachhelfen.
Frisch gekaufte Pfingstrosen sehen oft noch unscheinbar aus. Viele Floristen verkaufen sie bewusst im Knospenstadium, damit die Blumen länger halten. Manchmal öffnen sich die Blüten allerdings auch nach mehreren Tagen nicht richtig. Häufig liegt das daran, dass die äußeren Blütenblätter leicht verklebt sind. Vor allem nach dem Transport oder durch kühlere Temperaturen können die Knospen regelrecht "festkleben".
In der Vase brauchen Pfingstrosen oft ein bis drei Tage, bis sie ihre volle Blüte zeigen. Manche Sorten sind allerdings langsamer als andere. Wer die Blumen gerade erst gekauft hat, sollte deshalb nicht sofort ungeduldig werden. Oft reicht schon etwas Zeit, damit sich die Knospen von selbst öffnen.
Leider gibt es keine Garantie dafür, dass jede Knospe tatsächlich aufgeht. Manche Blumen wurden zu früh abgeschnitten und können sich deshalb nicht vollständig entwickeln. Auch im Garten kommt das vor: Dort können Wetter, Temperatur oder Feuchtigkeit beeinflussen, ob sich die großen Blüten richtig öffnen.
Mit etwas Wärme, Geduld und den richtigen Tricks stehen die Chancen aber deutlich besser, dass aus den festen Knospen doch noch die üppigen Blüten werden, für die Pfingstrosen so geliebt werden.