Tomaten ausgeizen ist eine gängige Praxis unter Hobbygärtnern. Die Seitentriebe, auch Geiztriebe genannt, werden entfernt, um die Pflanze zu entlasten und größere Früchte zu erzielen.
Wer seine Tomaten nicht ausgeizt, riskiert Pilzkrankheiten und kleinere Früchte, da die Pflanze ihre Energie in zu viele Triebe steckt.
Doch wie 24garten.de berichtet, gibt es Tomatensorten, bei denen das Ausgeizen mehr Schaden anrichtet, als Nutzen bringt.
Bei sogenannten Buschtomaten oder determinierten Sorten sollte man die Finger vom Ausgeizen lassen. Diese Pflanzen wachsen buschig und kompakt und tragen ihre Früchte an den Seitentrieben.
Wer hier ausgeizt, entfernt genau die Triebe, an denen später die Tomaten wachsen würden – und verschenkt damit einen Großteil der Ernte.
Anders verhält es sich bei Stabtomaten, also indeterminierten Sorten. Diese wachsen in die Höhe und bilden an einem Haupttrieb ihre Früchte. Hier macht das Ausgeizen durchaus Sinn.
Tipp: Wenn du dir unsicher bist, welche Sorte du hast, lass im Zweifelsfall einige Seitentriebe stehen und beobachte, wo sich Blüten bilden.