Neue Studie aus New York

So viele Stunden Schlaf sind wirklich gut für dich

Viele nutzen die Pfingstfeiertage und verbringen mehr Zeit im Bett. Forschende zeigen jetzt, welche Schlafdauer am gesündesten ist.
Heute Life
25.05.2026, 06:23
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Die richtige Menge Schlaf ist entscheidend für die Gesundheit der Organe. Zu wenig oder zu viel Schlaf kann sich negativ auswirken und die Alterung verschiedener Organe beschleunigen.

Eine aktuelle Studie der Columbia-Universität in New York hat nun untersucht, wie Schlafdauer und Organgesundheit zusammenhängen.

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Die Forschenden fanden heraus, dass insbesondere eine Schlafdauer zwischen 6,4 und 7,8 Stunden pro Nacht mit einer möglichst geringen Alterung der Organe verbunden ist.

Wie "l'essentiel" berichtet, zeigen die Ergebnisse, dass sowohl ein dauerhafter Schlafmangel von weniger als sechs Stunden als auch ein Überschuss von mehr als acht Stunden pro Nacht das biologische Altern von Herz, Lunge, Leber und weiteren Organen beschleunigen kann.

Gehirn profitiert besonders

Auch das Gehirn zählt zu den Organen, die von der optimalen Schlafdauer profitieren. Die Studie bestätigt, dass Schlaf eine wichtige Rolle in einem koordinierten Netzwerk von Gehirn und Körper spielt und auch das Immunsystem sowie den Stoffwechsel unterstützt.

Zur Ermittlung des biologischen Alters nutzten die Wissenschaftler sogenannte Alterungsuhren, die verschiedene Biomarker messen. Das biologische Alter gibt Aufschluss über den tatsächlichen Zustand von Zellen und der Organfunktion, unabhängig vom chronologischen Alter.

U-Kurve bei Schlafdauer und Alterung

Die Forschenden analysierten Daten von rund 500.000 Personen im Alter zwischen 37 und 84 Jahren aus der UK Biobank. Dabei zeigte sich, dass sowohl sehr kurze als auch sehr lange Schlafphasen mit stärkerer biologischer Alterung einhergehen. Am gesündesten für die Organe war ein Schlaf zwischen 6,4 und 7,8 Stunden.

Die Wissenschafter betonen, dass die Schlafdauer allein nicht ausschlaggebend für das Altern der Organe ist. Vielmehr könnten sowohl Schlafmangel als auch zu viel Schlaf ein Anzeichen für einen insgesamt schlechteren Gesundheitszustand sein.

Die Ergebnisse der Studie wurden im Fachjournal Nature veröffentlicht.

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