Regelmäßiges Lüften ist wichtig – besonders vor dem Zubettgehen. Denn während der oft rund acht Stunden dauernden Schlafphase kann sonst kein frischer Luftaustausch stattfinden. Gekippte Fenster über Nacht sind übrigens keine gute Alternative, da sie die Schimmelbildung fördern können.
Frische Luft ist aber nicht nur wegen des Schimmels wichtig: Zu hohe CO2-Konzentrationen in der Raumluft können Kopfschmerzen und Schwindelgefühl verursachen. Studien zeigen sogar, dass die geistige Leistungsfähigkeit am nächsten Tag darunter leiden kann.
Wie utopia.de unter Berufung auf Empfehlungen der Verbraucherzentrale und des deutschen Bundesumweltministeriums berichtet, sollte man je nach Jahreszeit unterschiedlich lange stoßlüften.
Um Schimmel zu vermeiden und zugleich optimale Schlafbedingungen zu schaffen, sollte die Temperatur im Schlafzimmer zwischen 16 und 18 Grad liegen. Die Luftfeuchtigkeit sollte idealerweise 40 bis 60 Prozent betragen.
Mit einem Hygrometer mit integrierter Temperaturanzeige kann man diese Werte einfach überprüfen. Der CO2-Gehalt sollte unter 800 ppm liegen – alles über 1.000 ppm kann laut Experten bereits gesundheitlich bedenklich sein.
Ein kleiner Zusatz-Tipp: Beim Lüften vor dem Schlafen ruhig etwas mehr Zeit einplanen. Denn die Luftfeuchtigkeit steigt allein durch unsere Anwesenheit im Raum an. Besonders wenn mehrere Personen oder Haustiere im Schlafzimmer schlafen, kann sich die Feuchtigkeit über Nacht um rund zehn Prozent erhöhen.