Zehn Warnsignale

Du schläfst abends immer sofort ein? Das ist nicht gut

Zu schnell einzuschlafen oder lange wach zu liegen, kann auf ernsthafte Schlafprobleme hinweisen. Ein Schlafexperte erklärt die Warnzeichen.
Heute Life
02.05.2026, 07:46
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Viele Menschen kämpfen mit Schlafproblemen: Manche wälzen sich abends lange im Bett, andere schlafen sofort ein, sobald der Kopf das Kissen berührt. Doch beides kann ein Anzeichen dafür sein, dass im Schlafverhalten etwas nicht stimmt.

Erholsamer Schlaf ist wichtig für Gesundheit, Konzentration und Leistungsfähigkeit. Wer schlecht schläft, fühlt sich am nächsten Tag oft erschöpft, gereizt oder kann sich schlechter konzentrieren.

Wie "l'essentiel" berichtet, warnt der deutsche Schlafexperte André Alesi, dass sofortiges Einschlafen ein Zeichen für klinische Erschöpfung sein kann. Der Gründer des Instituts für Schlaf und Regeneration listet zehn Warnsignale auf, die ernst genommen werden sollten.

Diese Warnzeichen solltest du beachten

Du wachst unabhängig von der Schlafdauer müde auf: Laut Alesi ist es kein Zeichen von Erwachsensein, wenn man ständig müde ist. Vielmehr steckt dann das Nervensystem im Überlebensmodus und kann nicht richtig abschalten.

Für die meisten Erwachsenen sind 7 bis 9 Stunden Schlaf pro Nacht optimal, um gesund und leistungsfähig zu bleiben.
Getty Images/iStockphoto

Du schläfst sofort ein, wenn du ins Bett gehst: Das klingt zwar praktisch, ist laut Schlafexperten aber ein Hinweis auf Schlafmangel und keine Superkraft. Die Wissenschaft wertet das als Zeichen dafür, dass der Körper erschöpft ist.

Du schiebst das Zubettgehen immer weiter hinaus: Wer sich noch stundenlang mit dem Handy ablenkt, obwohl er müde ist, zeigt laut Alesi ein typisches Verhalten bei chronischem Stress und Dopamin-Überladung.

Du wachst nachts schweißgebadet auf: Es ist zwar normal, nachts kurz aufzuwachen, doch nächtliches Schwitzen kann an einem erhöhten Cortisolspiegel liegen. Der Körper glaubt in diesem Moment, er sei in Gefahr.

Weitere Hinweise auf Schlafprobleme

Dein Kopf wird laut, sobald das Licht aus ist: Gedanken an Termine, Geschenke oder Ferien kommen plötzlich hoch. Laut Alesi deutet das auf unverarbeiteten Stress hin, der tagsüber verdrängt wurde.

Du kannst nur mit Hintergrundgeräuschen schlafen: Wenn Stille unangenehm ist und du nur mit Musik, Serien oder White Noise einschlafen kannst, sucht dein Nervensystem laut Experten nach Ablenkung.

Du wirst abends plötzlich hellwach: Ein Energieschub um 22 Uhr ist oft ein Zeichen dafür, dass der Körper durch Cortisol aktiviert wird, weil er Gefahr wittert.

Ein zu hoher Cortisolspiegel am Abend wirkt als Schlafkiller, da das Stresshormon den Körper wach hält und die Produktion des Schlafhormons Melatonin hemmt.
(Bild: iStock)

Du wachst nachts energiegeladen auf: Wer sich mitten in der Nacht plötzlich topfit fühlt, ist nicht einfach ein Nachtmensch. Der zirkadiane Rhythmus kämpft gegen eine Überstimulation an.

Auch nach langer Schlafdauer bist du müde: Das liegt meist nicht am Zuviel-Schlafen, sondern an schlechter Schlafqualität.

Du schiebst gesunden Schlaf auf später: Laut Alesi sollte man nicht warten, bis das Leben ruhiger wird, um sich um den Schlaf zu kümmern. 'Dein Leben wird nicht ruhiger, bevor dein Schlaf es wird.'

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