Schlaf ist weit mehr als nur eine Pause vom Alltag – er ist eine grundlegende Voraussetzung für unsere körperliche und mentale Gesundheit. Während wir schlafen, regeneriert sich der Körper, das Gehirn verarbeitet Erlebtes und wichtige Funktionen wie das Immunsystem werden gestärkt. Guter Schlaf beeinflusst nicht nur unsere Leistungsfähigkeit und Konzentration, sondern auch unsere Stimmung und unser allgemeines Wohlbefinden.
Wie gut die Österreicher schlafen, hat nun eine Umfrage erhoben. Dafür haben Meinungsforscher zwischen 7. und 24. März insgesamt 1.033 Personen ab 16 Jahren persönlich befragt.
Fast die Hälfte der Befragten, nämlich 49 Prozent, wacht zumindest einmal in der Nacht auf. Trotzdem sagen 86 Prozent, dass sie insgesamt "sehr gut" oder "eher gut" schlafen. 13 Prozent meinen aber, dass sie nicht gut schlafen – das sind um vier Prozent mehr als bei einer ähnlichen Umfrage im Jahr 2017.
Von jenen, die schlecht schlafen, geben 27 Prozent an, dass psychische Belastungen, Sorgen oder Stress sie nachts wach halten. Bei 19 Prozent sind körperliche Schmerzen oder gesundheitliche Probleme der Grund.
Im Schnitt brauchen die Befragten 18 Minuten, bis sie einschlafen. Bei 35 Prozent dauert es nur fünf bis zehn Minuten, während neun Prozent länger als eine halbe Stunde brauchen.
Für Erwachsene gilt als allgemeiner Richtwert: etwa 7 bis 9 Stunden Schlaf pro Nacht.
Wichtig ist: Das sind Durchschnittswerte. Manche Menschen fühlen sich mit 6,5 Stunden fit, andere brauchen eher 9 Stunden. Entscheidend ist, wie erholt man sich fühlt, nicht nur die reine Stundenzahl.