Es könnte das nächste dunkle Kapitel im Iran-Krieg werden: Bereits seit Tagen werden Raketen in Richtung des iranischen Atomkraftwerks Bushehr abgefeuert. Am Dienstagabend schlug eine davon nahe einem der in Betrieb befindlichen Reaktorblöcke ein.
Auch die Internationale Atomenergiebehörde IAEA teilte am Mittwoch mit, dass man über den nunmehrigen Vorfall bereits informiert worden sei. Demnach sei glücklicherweise nichts beschädigt worden. Auch Personen wurden nicht verletzt.
Trotzdem zeigte sich der russische Atomkonzern Rosatom besorgt, berichtet die "Kronen Zeitung". Die Russen-Firma hatte das Atomkraftwerk erbaut und unterstützt es auch mit Fachpersonal.
Konzern-Chef Alexej Lichatschew warnte nun vor einem "Worst-Case-Szenario". Seine Empfehlung lautet: Die Zahl der Mitarbeiter auf ein Minimum reduzieren, bis sich die Lage wieder beruhigt habe.
Demnach habe man bereits mit Evakuierungsmaßnahmen begonnen. So soll eine Gruppe Mitarbeiter das Gebiet bereits verlassen haben, weitere Angestellte sollen folgen.