Schreckliche Szenen spielten sich am Samstag an der Rudererspitze (2.445 Meter) im Südtiroler Ridnaun ab. Mehrere Skitourengeher waren von einem Lawinenabgang betroffen. Sechs Personen wurden verschüttet.
Ein Großeinsatz war die Folge. Drei Notarzthubschrauber und über 80 Rettungskräfte suchten das Gebiet nach den Lawinenopfern ab. Für zwei Südtiroler kam jede Hilfe zu spät. Bei ihnen handelte es sich um einen 62-jährigen Bergführer und einen 56 Jahre alten Mann, der in Wien lebte.
Auch eine 26-jährige Italienerin verlor einen Tag darauf im Innsbrucker Krankenhaus ihr Leben. Wie der "ORF" berichtet, ist nun ein viertes Todesopfer der Tragödie zu beklagen. Dabei soll es sich um einen 44 Jahre alten Österreicher handeln.
Der Mann wurde auf der Intensivstation des Bozener Krankenhauses behandelt, wo er seinen schweren Verletzungen erlag. Zudem wurden bei dem Vorfall drei weitere Skifahrer aus Deutschland verletzt.