Leserreporter-Video zu sehen ist, malte ein kleines Mädchen am Boden vor dem Familienbereich." fetchpriority="high" /> Rücksichtslos, oder einfach nicht bemerkt. Am Donnerstag fuhr ein Zug der ÖBB von Tullnerfeld (Niederösterreich) Richtung Wiener Hauptbahnhof. Um 7.50 Uhr ging die Fahrt los, der Zug war schnell voll. Ein eigener Familienbereich sollte eigentlich für Kids bereitstehen, doch die anwesenden Erwachsenen ignorierten das, ein kleines Mädchen fand keinen Platz mehr.
Wie in einem Leserreporter-Video zu sehen ist, musste das kleine Mädchen, unmittelbar vor dem von Erwachsenen blockierten Familienbereich, am Boden liegend in seinem Heft malen. Direkt dahinter saßen unzählige Erwachsene, lasen Bücher und tippten auf ihren Smartphones. Das Mädchen beachtete außer ihrem Vater kaum jemand.
Auch "Heute"-Leser Marcel befand sich in dem Zug. Fassungslos musste er mitansehen, wie sich das Kind auf dem Boden des Zuges beschäftigte. "Ich finde es traurig, dass es Familienbereiche gibt und ein Herr mit seinen zwei kleinen Kindern zwischen den Türen am Boden sitzen muss."
Der Leser bemängelt das Fingerspitzengefühl einiger Zug-Insassen: "Anstand gibt es heutzutage wohl keinen mehr, aber ich finde, dies sollte diesen Menschen wieder vor Augen geführt werden."
Auf Anfrage von "Heute" konnten die ÖBB keine Auskünfte zu dem Vorfall geben. Es sei auch nicht bekannt, dass die Linien zwischen Tullnerfeld und Wien generell überfüllt seien, "wobei es natürlich im Morgenverkehr ein erhöhtes Fahrgastaufkommen gibt".