Professionelle Zahnaufhellungen beim Zahnarzt können teuer werden. Deshalb suchen viele nach günstigen Alternativen für daheim. Besonders beliebt: Natron. Das weiße Pulver soll die Zähne aufhellen und gegen Mundgeruch helfen.
Tatsächlich ist Natron Bestandteil vieler spezieller Weißmacher-Zahncremes. Es kann Ablagerungen von den Zähnen reiben und unangenehme Gerüche neutralisieren. Doch genau hier liegt das Problem.
Wie chip.de berichtet, warnen Zahnärzte eindringlich vor der Verwendung von purem Natron. Da es nicht wasserlöslich ist, reibt es beim Putzen nicht nur Verfärbungen weg – sondern auch den wichtigen Zahnschmelz.
Ist die Oberfläche der Zähne erst einmal aufgeraut, führt das zu einem Teufelskreis: An den rauen Stellen können sich neue Ablagerungen noch leichter festsetzen. Das Ergebnis sind langfristig noch mehr Verfärbungen und kranke Zähne.
Der aufhellende Effekt von Natron ist also nur von kurzer Dauer und kehrt sich bald ins Gegenteil um. Wer langfristig weiße Zähne will, sollte lieber auf regelmäßiges gründliches Zähneputzen setzen.
Auch die Essgewohnheiten spielen eine große Rolle: Rauchen, viel Kaffee- und Teegenuss sind häufig verantwortlich für verfärbte Zähne. Wer diese Gewohnheiten reduziert, kann Verfärbungen vorbeugen – ganz ohne Risiko für den Zahnschmelz.