Überraschendes Ergebnis

Fertigsalat im Test: Keine Keime gefunden

Viele meiden Tütensalate aus Angst vor Bakterien. Ein Labortest zeigt nun: Die Fertigprodukte aus dem Kühlregal sind besser als ihr Ruf.
Technik Heute
07.06.2026, 17:07
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Fertig geschnittener Salat aus der Tüte gilt für viele als praktische Lösung, wenn es abends schnell gehen muss. Doch der beliebte Supermarkt-Klassiker hat ein Imageproblem: Berichte über Keime, Rückrufe und verdorbene Ware haben das Vertrauen vieler Konsumenten erschüttert.

Ein aktueller Labortest des SWR Marktcheck räumt nun mit einigen Vorurteilen auf. Sechs verschiedene Fertigsalate wurden auf typische Problemkeime untersucht, darunter Salmonellen, Listerien, bestimmte E.-coli-Stämme und Bacillus cereus.

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Das Ergebnis überrascht positiv, wie chip.de berichtet: In keiner der untersuchten Packungen wurden krankmachende Keime nachgewiesen. Alle Produkte waren aus mikrobiologischer Sicht einwandfrei.

Geschmacklich gibt es Unterschiede

Neben der Keimbelastung wurde auch der Geschmack getestet. Drei Testpersonen probierten die Salate in einer Blindverkostung - zunächst pur, dann mit Vinaigrette. Das Ergebnis: Mehrere Mischungen wirkten optisch blass und wenig frisch. Es fehlten farbige Komponenten wie Radicchio oder Rote Bete.

Die Experten von BfR und Verbraucherzentrale geben dennoch Tipps: Tütensalate sind nicht grundsätzlich keimbelastet, aber empfindlicher als ganze Köpfe. Wichtig ist eine durchgehende Kühlung bei vier bis sieben Grad und das Einhalten des Verbrauchsdatums.

Auch vorgewaschene Salate nochmals waschen

Anders als bei ganzen Salatköpfen tragen Fertigsalate kein Mindesthaltbarkeits-, sondern ein Verbrauchsdatum. Nach diesem Datum sollten sie aus Sicherheitsgründen nicht mehr verzehrt werden. Auch vorgewaschene Salate lassen sich durch nochmaliges Abspülen hygienisch verbessern.

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