Rechts und links Häuser, und in nächster Nähe nur ein kleiner Balkon: Für viele Stadtbewohner ist das Alltag. Doch selbst auf dem kleinsten Balkon lassen sich Gemüsepflanzen anbauen – und das mit erstaunlichem Erfolg.
Das Angebot reicht von Radieschen über Tomaten bis hin zu Kräutern. Besonders beliebt: Hochbeete in verschiedenen Größen. Doch auch Töpfe, Kübel und Blumenkästen eignen sich hervorragend für den Gemüseanbau.
Wie 24garten.de berichtet, sollten Gurken und Tomaten dabei einen Topf mit mindestens 35 Zentimeter Durchmesser bekommen. Die Qualität der Erde ist entscheidend: Sie muss nährstoffreich und torffrei sein.
Laut der Bayerischen Landesanstalt für Wein und Gartenbau können ambitionierte Hobbygärtner bereits im März mit den ersten Aussaaten beginnen. Radieschen, Möhren und Rucola machen den Anfang.
Von April bis Juni folgen dann Mangold und Buschbohnen. Ab Mitte Mai sind Tomaten, Zucchini und Paprika an der Reihe. Zwischen Juni und August können erneut Radieschen gesät werden, dazu Spinat und Rettich.
Da Balkonpflanzen nur auf die Erde in ihren Töpfen zurückgreifen können, ist deren Qualität besonders wichtig. Tonhaltige Substrate speichern Wasser und Nährstoffe besser und schützen das Gemüse vor dem Austrocknen.
Regelmäßiges Gießen mit gedüngtem Wasser ist ebenfalls Pflicht. Kräuter sind zwar genügsamer, brauchen aber trotzdem Fürsorge. Mit der richtigen Pflege steht einer erfolgreichen Ernte auf dem Balkon nichts im Weg.