Der Frühling lockt nicht nur die ersten Blüten hervor, sondern auch ungebetene Gäste: Blattläuse. Die kleinen Plagegeister sitzen besonders gerne an den Triebspitzen, Knospen und jungen Blättern von Rosen. Dort saugen sie den Pflanzensaft und hinterlassen klebrigen Honigtau.
Die Folgen können für deine Rosen unangenehm werden: Blätter rollen sich ein, Triebspitzen verkümmern. Der Honigtau begünstigt zudem die Ansiedlung von schwarzen Rußtaupilzen.
Doch keine Sorge: Wie 24garten.de unter Berufung auf die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen berichtet, brauchst du gegen die Schädlinge keine Chemie. Ein kräftiger Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch reicht oft schon aus, um die Läuse in Schach zu halten.
Der Strahl sollte vor allem auf die Unterseite der Blätter gerichtet werden, da sich die Blattläuse häufig dort ansammeln. Am besten ein- bis zweimal täglich sprühen, bis der Befall sichtbar nachlässt.
Wichtig: Der Wasserdruck sollte stark genug sein, um die Läuse zu entfernen, aber die Pflanze nicht beschädigen. Die Blätter zwischen den Anwendungen vollständig trocknen lassen, da dauerhafte Feuchtigkeit Pilzkrankheiten wie Mehltau begünstigen kann.
Halten sich die Blattläuse hartnäckig, kann auch ein nützlingsschonendes Pflanzenschutzmittel helfen. Dabei sollte man auf Mittel setzen, die Marienkäfer und Florfliegen als natürliche Blattlaus-Gegner nicht gefährden.
Diese Nützlinge sind nämlich die besten Verbündeten im Kampf gegen die Plagegeister. Ein naturnaher Garten mit ein paar wilden Ecken bietet ihnen idealen Lebensraum.