Die ersten Ameisen sind wieder unterwegs – und sie kommen nicht allein. Mit den steigenden Temperaturen beginnen die Kolonien, neue Nester und Nahrungsrouten anzulegen. Innerhalb weniger Wochen können sich kleine Ansammlungen zu Kolonien mit tausenden Tieren entwickeln.
Ameisen sind grundsätzlich nützliche Tiere: Sie fressen Schädlinge, lockern den Boden auf und halten das Ökosystem im Gleichgewicht. Problematisch werden sie erst, wenn sie in großer Zahl am falschen Ort auftauchen – etwa im Hochbeet, unter der Terrasse oder in der Küche.
Wie 24garten.de berichtet, solltest du jetzt diese sieben Stellen im Garten kontrollieren: das Hochbeet, den Rasen, Gartengeräte und Holzstapel, Rosen und Obstbäume, den Komposthaufen, Terrasse und Pflasterfugen sowie mögliche Ameisenstraßen am Haus.
Das Gute: Chemie braucht es nicht. Mit natürlichen Duftbarrieren wie Lavendel, Zimt oder Zitrone kannst du die Tiere fernhalten. Auch regelmäßiges Wässern hilft, da Ameisen trockene Böden bevorzugen. Kleine Nester lassen sich frühzeitig umsiedeln – einfach einen Blumentopf mit Holzwolle füllen und über das Nest stellen.
Ein wichtiger Tipp: Blattlausbefall vorbeugen. Ameisen schützen Blattläuse, weil sie deren Honigtau fressen. Wer Blattläuse bekämpft, macht den Garten auch für Ameisen weniger attraktiv.
Die Devise im April lautet also: Früh beobachten, gezielt handeln – und den Ameisen dort ihren Platz lassen, wo sie keinen Schaden anrichten. Ab Mai solltest du auch Blumentöpfe und Blumenkästen im Blick behalten.