Die Fußball-WM sorgt für Euphorie – und Österreich ist endlich wieder mittendrin. Während Alaba & Co. in den großen Stadien kicken, könnte der nächste rot-weiß-rote Fußballheld schon jetzt im eigenen Garten trainieren. Gartenprofi Uwe Gajer von MyHammer verrät, wie aus jeder Grünfläche ein Mini-Stadion wird.
Großer Garten? Kleines Eck im Grünen? Egal! Schon mit wenigen Handgriffen lässt sich zu Hause echtes WM-Feeling schaffen. "Mit nur wenigen einfachen Schritten lässt sich der eigene Garten in einen kleinen Fußballplatz verwandeln. Ein ebener Rasen, gute Beleuchtung und die clevere Nutzung verschiedener Gartenmaterialien reichen oft schon aus, um die perfekte WM-Atmosphäre zu schaffen", erklärt Gajer.
Ein ebener Untergrund ist dabei das Um und Auf. Löcher, Unebenheiten oder kahle Stellen machen Ballspaß schnell zur Stolperfalle. Der Tipp des Experten: Fläche von Ästen und Laub befreien, glatt harken und Senken auffüllen. Wer’s perfekt will, setzt auf frischen Rollrasen.
Nicht jedes Kind hat Spielpartner – muss es auch nicht. Holz- oder Gartenschwellen können als Trainingshilfe dienen: Einfach geschickt platzieren und schon lassen sich gezielte Schüsse oder Passübungen trainieren.
Der Nebeneffekt: Blumenbeete bleiben vor wilden Schüssen besser geschützt.
Wer regelmäßig kickt, kennt das Problem: Der Garten leidet. Eine Lösung könnte Hybridrasen sein. Dabei wird Naturrasen mit robusten Kunstfasern verstärkt – ideal für kleine Fußballfans mit großem Bewegungsdrang.
So bleibt die Spielfläche auch nach dutzenden Elfern grün.
Ein Reifen am Baum oder eine selbst gestaltete Torwand auf der Mauer? Klingt simpel, bringt aber jede Menge Spaß – und verbessert ganz nebenbei die Treffsicherheit.
"Das Schöne an vielen dieser Ideen ist außerdem, dass sie den Garten weiterhin gepflegt und modern aussehen lassen. Viele Lösungen sind flexibel oder temporär. Bei größeren Arbeiten empfehle ich, einen Gärtner zu beauftragen", so Gajer.
Und wer weiß: Vielleicht trainiert zwischen Grillabend und Gartenschlauch gerade tatsächlich der nächste David Alaba. Denn wie der MyHammer-Experte sagt: "Wer weiß – vielleicht trainiert dort ja bereits der nächste David Alaba."