Für viele gehört ein Glas Wein oder Bier zum Alltag. In Maßen ist das noch vertretbar, doch Alkohol birgt immer gesundheitliche Risiken. Bestimmte alkoholische Getränke gelten dabei als besonders problematisch.
Die drei größten Sünder dürften für die meisten keine große Überraschung sein - aber warum sie so schädlich sind, wissen die wenigsten.
Wie chip.de berichtet, sind es vor allem drei beliebte Getränkekategorien, die wegen ihrer Zusammensetzung besonders negativ auf den Körper wirken. Schuld ist vor allem die Kombination aus Alkohol und großen Mengen Zucker.
Ob Mojito oder Long Island Ice Tea - Cocktails sind bei Feiern und gemütlichen Abenden extrem beliebt. Allerdings steckt neben dem Alkohol auch jede Menge Zucker drin. Das erhöht das Risiko für Krankheiten wie Diabetes oder Adipositas zusätzlich. Außerdem werden die Zähne und die Darmflora geschädigt.
Schon Whisky allein ist gesundheitlich bedenklich. In Kombination mit Cola wird das Getränk aber zur regelrechten Kalorienfalle. Ein Glas Cola enthält umgerechnet etwa sieben Stücke Würfelzucker. Der hohe Zuckergehalt kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Übergewicht begünstigen. Dazu sorgt der Zucker dafür, dass der Alkohol schneller ins Blut gelangt und stärker wirkt.
Vor einigen Jahren waren Alkopops vor allem bei Jugendlichen sehr beliebt. Auch wenn die Popularität nachgelassen hat, stehen die bunten Getränke noch in vielen Supermarktregalen. Neben dem hohen Zuckergehalt enthalten sie häufig Farb- und Konservierungsstoffe. Manche wirken sich zusätzlich auf den Kreislauf aus, weil sie Koffein enthalten.
Wer regelmäßig zu viel trinkt, schadet seinem Körper nachhaltig. Die Folgen treten oft schleichend ein: Leberschäden, Herz-Kreislauf-Probleme, ein geschwächtes Immunsystem und ein erhöhtes Krebsrisiko zählen zu den möglichen Auswirkungen. Besonders tückisch ist die Kombination aus Alkohol und Zucker, die den Stoffwechsel doppelt belastet.
Wer trotzdem nicht auf den Cocktailgenuss verzichten will, kann auf sogenannte Mocktails setzen - also alkoholfreie Varianten. Die stehen ihren Vorbildern geschmacklich kaum nach und sind deutlich gesünder.