Jeder kennt sie, die kleinen und großen Ärgernisse im Joballtag. Doch welche Verhaltensweisen stören wirklich am meisten? Eine Umfrage der Jobplattform Monster aus den USA liefert nun Antworten - und die Ergebnisse überraschen kaum.
Die Hälfte der Befragten hält respektvolle Kommunikation für das wichtigste Benehmen am Arbeitsplatz. Dennoch hat etwa ein Drittel der Beschäftigten nicht das Gefühl, dass ihr Arbeitsplatz ein respektvolles Umfeld bietet.
Wie computerwoche.de berichtet, gibt es vier typische Verhaltensweisen, die ein respektvolles Arbeitsumfeld besonders stören. Für Teams bedeutet das: Klare Regeln und gemeinsame Strategien sind gefragt.
Platz 1: Chaos stiften. Fast 9 von 10 Befragten wählten das Nicht-hinter-sich-Aufräumen zur nervigsten Verhaltensweise im Job. Das gilt nicht nur für die verwaiste Kaffeetasse im Konferenzraum, sondern auch fürs digitale Chaos: veraltete Dokumente, falsch benannte Dateien und Informationen, die in Chats verschwinden.
Platz 2: Lästern. 81 Prozent zählen Tratsch zu den nervigsten Verhaltensweisen. In Maßen kann Klatsch zwar als Ventil für Frust dienen, doch abwertende Aussagen zerstören Vertrauen und untergraben die Unternehmenskultur.
Platz 3: Ghosting. 77 Prozent stören sich daran, wenn Nachrichten unbeantwortet bleiben. Projekte geraten ins Stocken, wenn Rückmeldungen fehlen. Schuld ist oft die Nachrichtenflut durch immer mehr Tools.
Platz 4: Ständiges Zuspätkommen. Ebenfalls 77 Prozent werten regelmäßige Verspätungen bei Meetings als besonders nervig. Andere warten zu lassen gilt als respektlos - auch wenn flexible Arbeitszeiten ihren Teil dazu beitragen mögen.
Die Lösung liegt in einer Kultur der Verantwortlichkeit: Alle sind für Ordnung und Effizienz zuständig. Unternehmen sollten zudem über Coachings und regelmäßige Check-ins nachdenken. Und bei der Meeting-Kultur darf auch mal hinterfragt werden: Hätte das auch eine E-Mail sein können?