Kühlschrank, WLAN-Router oder Spülmaschine - solche Geräte sind für den Dauerbetrieb ausgelegt. Doch andere Elektrogeräte sollten nach Gebrauch vom Strom getrennt werden. Denn vor allem Geräte, die Hitze erzeugen, viel Strom ziehen oder beschädigte Kabel haben, stellen ein erhöhtes Brandrisiko dar.
"Wenn ein Gerät heiß wird, viel Strom zieht oder ein unsicheres Kabel hat, ziehen Sie den Stecker", rät Jerry Poon, leitender Ingenieur bei einem Prüfinstitut.
Wie chip.de berichtet, gibt es sieben Geräte, bei denen Experten zum Ausstecken raten. An erster Stelle stehen Heizlüfter und mobile Standheizer. Trotz Kippschutz und Überhitzungssicherung sollte man sich nicht darauf verlassen und beim Verlassen des Hauses den Stecker ziehen.
Auch Föhn, Glätteisen und Lockenstab gehören zu den Risikogeräten im Badezimmer. Gleiches gilt für Heißluftfritteusen in der Küche - hohe Dauerlast kann zu Erwärmungen an Kontakten führen. Diese Geräte sollten nur direkt an einer festen Steckdose betrieben werden.
Mobile Klimageräte sollten nie unbeaufsichtigt im Dauerbetrieb laufen. Der Toaster ist ein weiterer Problemfall: Laut dem Institut für Schadenverhütung beginnen vier von zehn Wohnungsbränden in der Küche, die Hälfte davon am Herd oder durch Elektrogeräte.
Ältere Kaffeemaschinen ohne automatische Abschaltung sollten ebenfalls ausgesteckt werden. Bei Geräten, die schon Jahrzehnte alt sind, sei ein Austausch aus Sicherheitsgründen oft sinnvoll.
Schließlich sind auch Lampen und Geräte mit alten oder beschädigten Kabeln ein Risiko. Poröse Isolierungen, abgeknickte Leitungen oder wackelige Stecker können Kurzschlüsse verursachen. Wird ein Stecker ungewöhnlich warm, sollte man das Gerät sofort vom Netz nehmen.