13 Teams haben sich bereits fix für die Weltmeisterschaft im November und Dezember 2022 qualifiziert. Fans planen bereits die adventliche Reise ins Wüsten-Emirat. Dort gibt es allerdings strenge Vorgaben, müssen sich die mitgereisten Fußballfans an Richtlinien halten.
Allen voran, wenn es um ein kühlendes Bier geht. Im muslimischen Land ist der Alkoholkonsum nämlich verpönt. Für die WM wird es allerdings Ausnahmen geben. So wird Bier jedenfalls in den Fanzonen verkauft werden - und das zu einem annehmbaren Preis. In den gekennzeichneten Fanmeilen können sich die mitgereisten Schlachtenbummler bei warmen Temperaturen abkühlen. In Hotels, wo der kühle Gerstensaft ebenfalls serviert wird, kann ein Bier über zehn Euro kosten.
Eine Dose Bier in den Straßen Dohas - etwa auf dem Weg ins Stadion - zu trinken, ist derweil verboten. Alkohol in der Öffentlichkeit ist nicht gerne gesehen. Gleiches gilt für das bei Fußballfans besonders beliebte Entblößen der Oberkörper oder auch das Platzieren von Wetten. Ebenfalls sind öffentliche Zuneigungsbekundungen wie Küsse nicht gern gesehen. Dies gilt insbesondere für homosexuelle Fans. Und auch beim Singen von Schlachtrufen sollte man vorsichtig sein.
Aufpassen muss man auch bei Fotos von Sehenswürdigkeiten. "Hier macht man nicht einfach ein Foto von anderen Menschen auf der Straße. Viele wollen nicht, dass sie fotografiert werden. Jeder sollte ein gewisses kulturelles Bewusstsein zeigen. So wie man es tun würde, wenn man etwa nach Japan reist", erklärte Fatma Al Nuaimi, die Sprecherin der Wüsten-WM in Katar, der "Sun".
"Die WM wird eine Gelegenheit sein, eine neue Kultur, die eine alte Kultur ist, zu entdecken. Es wird das größte Ereignis seit Beginn der Pandemie und wir möchten arabische Gastfreundschaft zeigen und die Wahrnehmung von Menschen aus aller Welt verändern", erklärte die Sprecherin weiter.
"Gastfreundschaft ist Teil unserer Kultur. Auch wenn es Alkohol nicht ist. Es wird ausgewiesene Bereiche geben, in denen Getränke serviert werden. Vor allem in den Fanzonen", erklärte die Sprecherin weiter. "Wir haben unsere eigene Kultur und Traditionen und hoffen, dass jeder Fan, der hierher kommt, sie respektiert", schloss Al Nuaimi.
Ob rot-weiß-rote Fußballfans einen Grund haben, sich um WM-Tickets zu bemühen, wird sich erst im Play-off Ende März entscheiden.