Diese Fehler macht jeder beim Geschirrspüler-Einräumen

So sparen Sie Strom beim Geschirrspülen - Wohnen | heute.at
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Das Ein-und Ausräumen des Geschirrspülers gehört für viele zu den lästigen Tätigkeiten des Alltags. Doch auch hier steckt der Fehlerteufel im Detail. 

Jetzt gehört das Ein- und Ausräumen des Geschirrspülers wohl nicht zum Tageshighlight der Mehrheit der Österreicher. Doch wer nicht händisch spülen oder die Arbeit ganz allein einem Mitbewohner überantworten möchte, kommt nicht darum herum, sich mehrmals die Woche dem Geschirrspüler anzunehmen. 

Doch was viele auf den ersten Blick belächeln dürften, ist der Umstand, dass man auch bei dieser Tätigkeit eine ganze Reihe an Dingen falsch machen kann. Wir verraten, welche Tricks und Tipps es gibt, dass man am Ende des Spülgangs keine böse, weil schmutzige, Überraschung erlebt. 

Richtig einräumen

Denn bereits das Einräumen des Geschirrspülers entscheidet, ob das Geschirr sauber wird. Empfindliche Teile sollten im oberen Bereich und stark verschmutztes Geschirr unten einsortiert werden. Denn die Temperatur als auch der Wasserdruck sind im unteren Bereich des Geschirrspülers höher. Gläser, Tassen, Schüsseln und Co. sollten immer so positioniert werden, damit das Wasser abrinnen kann – also mit den Öffnungen nach unten.

Besteck am besten mit dem Griff nach unten in den Besteckkorb. Grundsätzlich sollten alle Gegenstände so angeordnet werden, dass ihre Flächen von den Wasserstrahlen erfasst werden. Daher sollte man das Geschirr nicht übereinander stapeln. 

Die Spülmaschine sollte nicht überladen werden. Da sonst die Gefahr besteht, dass etwas zu Bruch geht oder das Geschirr nicht wirklich sauber wird. Denn wenn einzelne Flächen aneinanderkleben, werden sie auch nicht gut vom Wasserstrahl erwischt. Die Sprüharme sollten sich stets frei drehen können und nicht durch Geschirrteile blockiert werden.

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Die richtige Einstellung

Der Geschirrspüler sollte entsprechend der Wasserhärte eingestellt werden. Ist das Wasser zu hart und nicht richtig eingestellt, kann es zu Kalkablagerungen kommen. Und diese finden sich dann auf dem Geschirr – gerne auf Gläsern. Die Wasserhärte ist abhängig von den Mineralien, die das Wasser aus dem Boden aufnimmt und kann beim Wasserversorungsunternehmen erfragt werden. Auch ist sie mitunter auf der Jahresabrechnung angegeben.

Um ein gutes Spülergebnis zu erreichen, braucht das Gerät kalkarmes Wasser. Ist das nicht möglich, kann die Wasserenthärtungsanlage des Geschirrspülers das Wasser bearbeiten. Dafür braucht die Anlage grobkörnige Regeneriersalze. Andere Salzarten dürfen nicht genutzt werden. Nicht überall braucht man Salz. Ist das Leitungswasser besonders weich, kann auf Salz auch ganz verzichtet werden. 

Fehler beim Programm

Hin und wieder die Spülmaschine im Programm mit der höchsten Temperatur laufen zu lassen, ist kein Fehler. Denn dann lösen sich etwaige Fettreste im Gerät selbst und man hat so möglichst lange Freude am Geschirrspüler. 

Dreckiges Geschirr sollte man ruhig einfach ganz der Maschine überlassen. Das Vorspülen per Hand ist nicht notwendig. Und Geschirrspüler sind in punkto Wasser- und Energieverbrauch deutlich umweltfreundlicher als die Wäsche per Hand. Spülen mit der Maschine braucht im Durchschnitt 50 Prozent weniger Wasser und 28 Prozent weniger Energie als Handspülen, wie die Universität Bonn bereits 2011 belegte.

Auch Geschirrspüler selbst reinigen

Bei der Geschirrspülmaschine ist es wichtig, jene Teile, die nicht beim alltäglichen Gebrauch vom Wasser getroffen werden, auch mal zu reinigen. Denn genau dort können sich Essensreste oder Schmutz absetzen. So ist es wichtig, das Sieb ab und an gründlich auszuspülen, damit das Wasser richtig abfließen kann und es hier zu keiner Verstopfung kommt. Lagern sich im Sieb zu viele Reste ab, führt das ebenso dazu, dass das Geschirr nicht mehr sauber wird. Auch die Sprüharme und die Gummidichtung der Tür sollten von Zeit zu Zeit gereinigt werden.

Gerade die Türdichtungen stellen einen idealen Nährboden für die Vermehrung von Bakterien dar. Nachdem Sieb und Sprüharme wieder sauber sind, die Maschine am besten im Selbstreinigungsprogramm oder wenn sie dieses nicht hat, auf der höchsten Temperaturstufe einmal leer durchlaufen lassen.

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