Diese Lehren zieht Thiem aus der Pleite gegen Nadal

Dominic Thiem konnte im Finale von Barcelona nur einen Satz lang mit Rafael Nadal mithalten. Der Niederösterreicher zog aber dennoch zufrieden Fazit.

Im Halbfinale von Barcelona rang Dominic Thiem mit Andy Murray noch die Nummer eins der Tennis-Welt nieder. Doch im Finale zeigte ihm Sandplatz-König Rafael Nadal die Grenzen auf. Mit 4:6 und 1:6 ging Thiem als Verlierer vom Platz.

In der Analyse zeigte sich der 23-Jährige aber vor allem mit dem ersten Satz äußerst zufrieden. "Der war wirklich ein hohes Level", erklärt Thiem. "Ich habe gut mit Rafa mitgehalten, aber ich konnte das einfach nicht aufrecht erhalten."

"War eine tolle Erfahrung für mich"

Mit Murray und Nadal bekam es der Neunte der ATP-Weltrangliste in Barcelona zum ersten Mal in seiner Karriere innerhalb von 24 Stunden mit gleich zwei Spielern dieses Kalibers zu tun. "Das war eine tolle Erfahrung", gestand er. "Es waren wirklich zwei gute Tage für mich."

Auch Trainer Günter Bresnik bestätigte seinem Schützling "eine Riesenwoche." Nur eines ärgerte ihn zuhause vor dem Fernsehschirm. "Wenn für mich etwas enttäuschend ist, dann der Unterschied in der Qualität der Sätze, die wie Tag und Nacht waren", lautete seine Kritik.

Ein Blick auf das "Race to London", der Jahreswertung der ATP, dürfte Bresnik aber wieder milder stimmen. Mit seinem Finalzug in Barcelona rückte Thiem um drei Plätze auf Rang vier nach vorne. Das heißt: Im Tennis-Jahr 2017 waren nur Roger Federer, Rafael Nadal und Stan Wawrinka erfolgreicher als er.

(AK)

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