Diese Menschen hamstern eher Klopapier

Menschen, die Klopapier horten – ein Bild, das als Symbol der Corona-Pandemie in die Geschichte eingehen wird.
Menschen, die Klopapier horten – ein Bild, das als Symbol der Corona-Pandemie in die Geschichte eingehen wird.
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Eine neue Studie zeigt den Zusammenhang zwischen dem Charakter eines Menschen und seiner Neigung zu Hamster-Käufen in Krisensituationen.

Beim späteren Rückblick auf die Corona-Krise werden sich Zeitzeugen vor allem an die leeren Regale in den Supermärkten erinnern, die zu Beginn der Pandemie das Bild in vielen Ländern geprägt haben. Das begehrteste Gut war auf einmal das Klopapier. Menschen bunkerten es regelrecht zuhause. Der Absatz stieg um ganze 700 Prozent.

Doch welche Typen von Menschen neigen eher zu solchen Verhaltensweisen?

Charakter und Hamster-Verhalten hängen zusammen

Einer Studie nach sind es vor allem ängstlichere Menschen, die dazu tendieren während des Gefühls der Bedrohung Klopapier zu hamstern. "Menschen, die sich bedrohter fühlten, neigten dazu, mehr Toilettenpapier zu horten", so Forscher um Lisa Garbe von der Universität St. Gallen im Fachmagazin "PLOS One".

Dabei lässt sich eine Persönlichkeitsstruktur der besorgten Viel-Käufer erstellen. "Menschen, die grundsätzlich dazu neigen, sich viele Sorgen zu machen und ängstlich zu sein, fühlen sich mit höherer Wahrscheinlichkeit bedroht und horten Toilettenpapier. "Die Ergebnisse der Forscher erklären zwölf Prozent des veränderten Klopapier-Kaufverhaltens: Für ihre Untersuchung hatten sie 1.000 Erwachsene aus 35 Ländern zu Persönlichkeit, Einschätzung der Corona-Gefahr und Klopapier-Einkäufen gefragt.

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