Ein Topf am Herd, etwas Öl in der Pfanne, vielleicht noch schnell ein Toast nebenbei. Was man dabei leicht vergisst: Genau in diesen Momenten kann die Luft in der Wohnung deutlich schlechter werden. Denn beim Erhitzen, Braten und Rösten entstehen feine und ultrafeine Partikel, die sich in Innenräumen rasch ausbreiten.
Besonders kleine Küchen können sich schnell mit winzigen Partikeln füllen, die man nicht sieht, aber in der Luft bleiben.
Besonders heikel ist das Thema für Kinder. Studien deuten seit Jahren darauf hin, dass Kochen mit Gas ein höheres Asthmarisiko mit sich bringt. Auch erhöhte Stickstoffdioxidwerte in Innenräumen wurden mit pfeifender Atmung bei Kindern in Zusammenhang gebracht.
Dem kann man nur Abhilfe schaffen, wenn man einen Dunstabzug hat, der die Abluft nach außen leitet und beim Kochen eingeschaltet ist, oder ein Fenster, das in Herdnähe ist und währenddessen sowie nach dem Kochen geöffnet bleibt, bis sich die Luft wieder merklich gebessert hat.
Bei Induktionsherden entsteht keine offene Flamme und damit auch keine zusätzlichen Verbrennungsabgase wie bei Gas. Ganz ohne Belastung für die Raumluft ist Induktion natürlich auch nicht, denn auch hier werden natürlich die Speisen erhitzt und es entstehen feine Partikel.
Der Vorteil liegt also vor allem darin, dass bei Induktion die Belastung nicht durch einen Brennprozess, sondern in erster Linie durch das eigentliche Kochen entsteht. Wer bei hoher Hitze Speisen zubereitet, sollte deshalb auch hier gut lüften.