Versteckte Kostenfallen

Diese Stromfresser treiben deine Kosten hoch

Viele Menschen übersehen die größten Stromfresser im Haushalt. Wer sie erkennt und abstellt, kann bis zu 250 Euro pro Jahr sparen.
Technik Heute
09.04.2026, 17:07
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Beim Stromsparen denken viele an Kühlschränke, Waschmaschinen oder das Licht. Doch ausgerechnet die Geräte, die täglich genutzt werden, können die Kosten am stärksten in die Höhe treiben.

Laut Daten des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft fließen rund 28 Prozent des Stromverbrauchs in Haushalten in Fernseher, Computer und Spielkonsolen. Damit ist die Unterhaltungselektronik einer der größten Treiber auf der Jahresabrechnung.

Wie chip.de berichtet, kann ein älterer Plasma-Fernseher bei dauerhaftem Betrieb über 250 Euro im Jahr verschlingen. Moderne LED-Geräte arbeiten zwar sparsamer, doch auch hier gilt: je größer die Bildfläche und je länger der Fernseher läuft, desto teurer wird es.

Computer und Konsolen als Kostentreiber

Bei Computern zeigt sich ein deutlicher Unterschied: Während ein Laptop im Schnitt nur rund zehn Euro Stromkosten pro Jahr verursacht, liegen Desktop-Rechner deutlich darüber. Besonders leistungsstarke Gaming-PCs mit großen Grafikkarten treiben den Verbrauch weiter nach oben.

Auch Spielkonsolen zählen zu den unterschätzten Stromfressern. Sie benötigen im Betrieb häufig mehr als 100 Watt und belasten die Rechnung zusätzlich, wenn sie auch für Streaming oder im Standby genutzt werden.

Auch Kleinvieh macht Mist

Nicht nur große Geräte fallen ins Gewicht. Router, Monitore oder Streaming-Boxen laufen oft rund um die Uhr, obwohl sie nur wenige Stunden am Tag gebraucht werden. So kommen im Jahr schnell zusätzliche 100 bis 150 Kilowattstunden zusammen.

Wer diese Dauerläufer gezielt abschaltet oder über Zeitschalt- und Smart-Steckdosen steuert, kann unnötige Kosten vermeiden. Untersuchungen zeigen, dass allein die Bereitschaftsverluste vieler Geräte bis zu 15 Prozent der Stromkosten eines Haushalts ausmachen können.

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