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Diese Windows-PCs kriegen jetzt keine Updates mehr

Bisher gab es immer mehrere Versionen von Windows 10, die parallel von Microsoft mit Sicherheitsupdates versorgt wurden. Das ändert sich jetzt.

Wer Windows 10 auf seinem Computer nutzt, sollte prüfen, welche Version installiert ist und bei Bedarf ein Update einspielen.
Wer Windows 10 auf seinem Computer nutzt, sollte prüfen, welche Version installiert ist und bei Bedarf ein Update einspielen.
imago images/NurPhoto

Wer Windows 10 auf seinem Computer nutzt, sollte prüfen, welche Version installiert ist und bei Bedarf ein Update einspielen. Denn Nutzer der Version 21H2 Home und Pro erhalten ab dem 13. Juni keinen Support mehr.

Das bedeutet auch, dass es dann keine Sicherheitsupdates mehr für die Software gibt. Ein Horror für viele User, die nach wie vor mit dem beliebten Betriebssystem arbeiten. Im April 2023 werkelten laut dem Portal "Statcounter" immerhin noch mehr als 71,3 Prozent aller Windows-Computer mit Windows 10.

Nutzer von Windows 10 sollten auf die aktuelle Version 22H2 wechseln.
Nutzer von Windows 10 sollten auf die aktuelle Version 22H2 wechseln.
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Die Version 22H2 ist damit die letzte Version von Windows 10, die noch mit Sicherheitsupdates versorgt wird, zumindest gilt das für Privatnutzer (Editionen Home oder Pro). Hier läuft der Support im Oktober 2025 aus. Aber es gibt noch eine zweite Möglichkeit für Windows-10-Nutzer, auf das Update-Ende zu reagieren.

Wenn die verwendete Hardware die Systemanforderungen erfüllt, können Nutzer von Windows 10 auch alternativ und kostenlos auf Windows 11 umsteigen. Das Upgrade ist jetzt oder auch später möglich. Eine Befristung gibt es seitens Microsoft nicht.

Upgrade auf Windows 11 kostenlos, aber ...

... Vorsicht: Nicht alle PCs schaffen die neuen Mindestanforderungen. Dazu gehören auch die Sicherheitsfunktionen Trusted-Platform-Modul (TPM) und Secure Boot, die aktiviert sein müssen. Zahlreiche ältere Rechner unterstützen diese aber nicht, im schlimmsten Fall kann man sich durch das Aktivieren derselben die eigene Windows-Installation zerschießen, weshalb man Windows 11 dann komplett neu aufsetzen muss.

Und: Windows 11 ist das erste Betriebssystem, das nicht mehr als 32-Bit-Version verfügbar ist. Auf PCs mit weniger als 4 Gigabyte Arbeitsspeicher (RAM) wird das laut "Techbook" zum Problem – das neuste Windows lässt sich dann überhaupt nicht installieren.

Wer also von Windows 10 nicht weg kann, sollte seine Version zumindest auf Release 22H2 updaten. Damit erhält man zumindest längstmöglich noch Sicherheitsupdates – bis auch diese 2025 enden.

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