Kochtipp vom Profi

Diese Zutat ruiniert dein Kartoffelpüree

Für cremiges Kartoffelpüree braucht es nur wenige Zutaten. Bei einer machen fast alle einen Fehler - Profiköche verraten den Trick.
Technik Heute
14.07.2026, 21:07
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Selbstgemachtes Kartoffelpüree ist für viele ein absoluter Klassiker als Beilage. Doch obwohl es so einfach klingt, machen die meisten Hobbyköche einen entscheidenden Fehler bei der Zubereitung - und zwar bei der Milch.

Profiköche raten nämlich davon ab, kalte Milch zu den zerstampften Kartoffeln zu geben. Der Grund: Die heißen Kartoffeln kühlen zu schnell ab, wodurch die Butter langsamer schmilzt. Außerdem verbindet sich kalte Milch schlechter mit dem Püree, was mehr Rühren erfordert und die Textur verschlechtert.

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Wie chip.de berichtet, erwärmen Profis die Milch daher zuvor in einem separaten Topf. Sternekoch Johann Lafer setzt zusätzlich auf eine Geheimzutat: Schlagsahne. Im Verhältnis 1:1 mit Milch gemischt, sorgt sie für besonders intensiven Geschmack.

Die Butter muss kalt sein

Anders als die Milch sollte die Butter hingegen kalt aus dem Kühlschrank kommen. Wichtig dabei: Gib sie nicht als großen Klumpen ins Püree, sondern verteile mehrere kleine Stücke über den Brei. Sparsamkeit ist dabei fehl am Platz - Sternekoch Joel Robuchon verwendet auf ein Kilogramm Kartoffeln satte 250 Gramm Butter.

Finger weg vom Pürierstab

Einen weiteren Fehler solltest du unbedingt vermeiden: zu viel Rühren. Dadurch wird der Kartoffelbrei klebrig wie Tapetenkleister. Die Masse sollte nur sparsam per Hand umgerührt werden - niemals mit einem Pürierstab oder Handmixer.

Noch ein Tipp: Mehligkochende Kartoffelsorten wie Adretta oder Bintje eignen sich am besten für Püree, da sie leicht zerfallen und eine cremige Konsistenz ergeben.

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