Selbstgemachtes Kartoffelpüree ist für viele ein absoluter Klassiker als Beilage. Doch obwohl es so einfach klingt, machen die meisten Hobbyköche einen entscheidenden Fehler bei der Zubereitung - und zwar bei der Milch.
Profiköche raten nämlich davon ab, kalte Milch zu den zerstampften Kartoffeln zu geben. Der Grund: Die heißen Kartoffeln kühlen zu schnell ab, wodurch die Butter langsamer schmilzt. Außerdem verbindet sich kalte Milch schlechter mit dem Püree, was mehr Rühren erfordert und die Textur verschlechtert.
Wie chip.de berichtet, erwärmen Profis die Milch daher zuvor in einem separaten Topf. Sternekoch Johann Lafer setzt zusätzlich auf eine Geheimzutat: Schlagsahne. Im Verhältnis 1:1 mit Milch gemischt, sorgt sie für besonders intensiven Geschmack.
Anders als die Milch sollte die Butter hingegen kalt aus dem Kühlschrank kommen. Wichtig dabei: Gib sie nicht als großen Klumpen ins Püree, sondern verteile mehrere kleine Stücke über den Brei. Sparsamkeit ist dabei fehl am Platz - Sternekoch Joel Robuchon verwendet auf ein Kilogramm Kartoffeln satte 250 Gramm Butter.
Einen weiteren Fehler solltest du unbedingt vermeiden: zu viel Rühren. Dadurch wird der Kartoffelbrei klebrig wie Tapetenkleister. Die Masse sollte nur sparsam per Hand umgerührt werden - niemals mit einem Pürierstab oder Handmixer.
Noch ein Tipp: Mehligkochende Kartoffelsorten wie Adretta oder Bintje eignen sich am besten für Püree, da sie leicht zerfallen und eine cremige Konsistenz ergeben.