Die Vorfreude auf den Strandurlaub ist groß – doch an manchen Orten lauert eine unangenehme Überraschung im Sand: Hakenwurmlarven. Diese nur einen halben Millimeter kleinen Parasiten können sich in die menschliche Haut bohren und dort wochenlang ihre Gänge graben.
Die Larven verbreiten sich über Tierkot und lauern vor allem im trockenen Sandbereich. Bei direktem Hautkontakt mit dem Boden dringen sie ein – besonders gefährdet sind alle, die barfuß laufen oder sich ohne Unterlage in den Sand legen.
Betroffen sind vor allem tropische und subtropische Regionen, meldet CHIP. Wer in Ländern wie Brasilien, Mexiko, Indien, Thailand, Indonesien oder in der Karibik unterwegs ist, sollte vorsichtig sein. Aber auch im Mittelmeerraum kann man sich die Parasiten einfangen.
Dringt eine Larve in die Haut ein, rötet sich die Stelle und beginnt zu jucken. In den Gängen, die der Wurm unter der Haut gräbt, entstehen Entzündungen. Die Larven können sich im Menschen nicht weiterentwickeln und sterben nach fünf bis sechs Wochen von selbst ab.
Wer das Jucken nicht so lange aushalten will, kann sich mit dem Wirkstoff Ivermectin behandeln lassen – als Tablette oder Creme.
Der beste Schutz: Immer ein Handtuch oder eine Strandmatte unterlegen und nicht barfuß laufen. Geschlossene Schuhe sind ideal, aber auch Sandalen können das Risiko bereits deutlich verringern.