Anwalt statt Strafbank: Caps-Crack wird Jurist

Caps-Crack Julian Großlercher verrät "Heute" Details über seine Jus-Ausbildung.
Caps-Crack Julian Großlercher verrät "Heute" Details über seine Jus-Ausbildung.Bild: GEPA-pictures.com
Nach der Länderspiel-Pause geht es für die spusu Vienna Capitals mit Vollgas weiter Richtung Play-offs. Heute (19.45 Uhr) steigt das Gastspiel bei Bozen. Offensiv-Spieler Julian Grosslercher arbeitet nicht nur auf der Eisfläche, sondern auch am Studium.
Heute wollen die spusu Vienna Capitals in Bozen die „Weiße Weste" verteidigen. Alle Saison-Duelle gingen bisher an die Wiener Eishockey-Cracks. Julian Grosslercher hat auf der 599-Kilometer-Fahrt zum Pick-Round-Duell die Lernsachen mit – er checkt nicht nur Gegner, sondern auch Paragraphen. „Ich arbeite an meiner Jus-Diplomarbeit, will bis Mai fertig werden", verrät er „Heute".

Studium und Leistungssport, wie geht sich das aus? „Ich stehe etwas früher auf, lerne vor dem Training ein bis zwei Stunden. Nach einer Mittagspause wird bis zum Abend gelernt. Bei Auswärtsfahrten lerne ich am Weg zum Spiel nicht so gerne, manchmal aber am Rückweg. Meistens ist es zach, im Bus zu lernen", grinst Grosslercher.

Wie kommt man überhaupt auf den Gedanken, als Eishockey-Profi Jus zu studieren? „Ich wollte eigentlich mit Wirtschaft anfangen. In Salzburg gibt es aber nur die Kombination Recht und Wirtschaft. Die Jus-Fächer haben mir getaugt, Wirtschaft war langweilig. Deswegen habe ich gewechselt."

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Caps unterstützen Grosslercher bei seiner Ausbildung. „Ich habe frei bekommen, wenn es nötig war. Im Sommer bin ich meistens in Zell am See, deswegen habe ich mich bemüht, da auch die Einheiten mit Anwesenheitspflichten zu absolvieren. Im Winter habe ich dann meistens die Prüfungen gemacht."

Das Thema der Diplomarbeit ist noch geheim („Es hat mit der Eishockey-Punkteregel zu tun.") Als „Dr. Grosslercher" wird er vorerst nicht angekündigt. „Ich möchte irgendwann einmal als Anwalt arbeiten. Aber bevor es so weit ist, muss ich vier Jahre Vollzeit arbeiten. Der Fokus liegt aber noch am Sport, ich will noch so lange wie möglich Profi bleiben."







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