Stefan Posch hat sich im WM-Auftaktspiel gegen Jordanien einen Kieferbruch zugezogen.
Die Verletzung wurde nach einer durchgeführten CT-Untersuchung bestätigt. Eine Operation ist nach aktuellem Stand nicht notwendig. Für den ÖFB-Teamspieler wird nun eine Spezialschiene angefertigt, die den weiteren Heilungsverlauf unterstützen soll.
Ob Posch im kommenden Gruppenspiel gegen Argentinien bereits wieder einsatzbereit sein wird, bleibt abzuwarten.
Die Spezialschiene hält die Hoffnung auf weitere WM-Einsätze am Leben. England-Teamspieler Djed Spence hatte sich im vorletzten Saisonspiel mit Tottenham den Kiefer gebrochen, verteidigte schon im nächsten Match wieder neben ÖFB-Star Kevin Danso mit Spezialschiene (siehe oben) und schaffte im Anschluss den Sprung in den WM-Kader von Teamchef Thomas Tuchel.
"Wir müssen hoffen, dass es kein Bruch ist. Weil wenn es einer ist, würde er tatsächlich für den Rest des Turniers ausfallen", hatte sich Ralf Rangnick direkt nach dem Spiel gesorgt. "Der Kiefer hat wohl ein bisschen geknackst."
ÖFB-Teamarzt Michael Fiedler hatte im ORF-Interview präzisiert: "Poschi hat Schmerzen im Unterkiefer links. Er ist soweit guter Dinge. Wir haben jetzt geplant, im Laufe des Nachmittags (Ortszeit), sobald wir den Slot für die CT-Untersuchung haben, dieses durchzuführen und nach dem CT können wir dann zu Diagnose und weiteren Diagnose Auskunft geben."