Rot-Weiß-Rot ist ideal in die Weltmeisterschaft gestartet. Das ÖFB-Team fuhr am Mittwochmorgen in San Francisco einen 3:1-Erfolg gegen Jordanien ein und legte damit einen idealen Grundstein für den Aufstieg ins Sechzehntelfinale der WM. Romano Schmid (20.), Yazan Al-Arab ins eigene Tor (76.) und Marko Arnautovic vom Elfmeterpunkt (90+12.) hatten für Österreich getroffen, Ali Olwan (50.) für die rund eine Stunde lang bissigen Jordanier zwischenzeitlich ausgeglichen.
Allerdings könnte die ÖFB-Elf den Sieg teuer bezahlt haben. Denn Stefan Posch droht verletzt auszufallen, könnte im schlimmsten Fall die gesamte weitere WM verpassen. Der 29-jährige Mainz-Legionär war in der Schlussphase der Partie mit Jordaniens Odeh Fakhoury zusammengestoßen. Beide waren im Mittelfeld mit den Köpfen zusammen gekracht, hatten behandelt werden müssen. Posch konnte die Partie noch zu Ende spielen.
Danach zeigte sich ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick aber durchaus besorgt. "Wir müssen hoffen, dass es kein Kieferbruch ist. Weil wenn es einer ist, würde er tatsächlich für den Rest des Turniers ausfallen", erklärte Rangnick nach dem Spiel. Beim 29-Jährigen würde nun eine Röntgen-Untersuchung folgen.
Posch habe jedenfalls "Kieferschmerzen", wie Rangnick erklärte. "Der Kiefer hat wohl ein bisschen geknackst", erzählte der Teamchef weiter. Für den Mainz-Legionär wird nun nach der Rückkehr ins ÖFB-Teamcamp in Santa Barbara eine genauere Untersuchung folgen. Vonseiten des ÖFB gab es noch keine genauere Diagnose.
Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Christoph Baumgartner noch vor der Weltmeisterschaft würde eine Posch-Verletzung einen schweren Rückschlag darstellen. Mittlerweile sind keine Nachnominierungen mehr möglich.