Ashley Judd zählt seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Gesichtern Hollywoods. Doch mit ihren neuesten Fotos sorgt die Schauspielerin nun für erstaunte Reaktionen.
Ganz ohne roten Teppich, Designerrobe oder perfektes Make-up.
Anlässlich ihres 58. Geburtstags teilte die US-Amerikanerin auf Instagram zahlreiche Schnappschüsse ihrer Feier. Dabei zeigte sich die "A Time to Kill"-Darstellerin so natürlich wie selten zuvor. Ungeschminkt, mit sichtbaren grauen Haaren und fernab des üblichen Hollywood-Glamours präsentierte sich Judd ihren Fans von einer ganz anderen Seite.
Noch vor rund zwei Jahren erschien die Schauspielerin bei der Premiere ihres Films "Lazareth" in New York mit gefärbten Haaren, perfektem Styling und makellosem Make-up. Auf den aktuellen Bildern ist davon kaum noch etwas zu sehen.
Doch genau diese Natürlichkeit begeistert ihre Fans. Unter den Fotos häufen sich die positiven Kommentare. "Du siehst so wunderschön aus", schwärmt eine Nutzerin. Viele weitere loben Judd dafür, sich authentisch und selbstbewusst zu zeigen.
Neben den Glückwünschen zum Geburtstag wurde vor allem ihr entspannter Umgang mit dem Älterwerden gefeiert. Die Schauspielerin scheint sich von den Schönheitsidealen der Traumfabrik längst verabschiedet zu haben.
Zu den Bildern veröffentlichte die Schauspielerin auch persönliche Worte. "An meinem 58. Geburtstag war mein inneres 12-jähriges Kind bereit, Liebe, Fürsorge, Einfühlungsvermögen, Freude, Schutz und Versorgung zu empfangen", schrieb sie.
Judd erklärte, viele Menschen seien mit unerfüllten Bedürfnissen aufgewachsen. Ihren Ehrentag nutzte sie deshalb, um Erinnerungen an ihre Kindheit aufleben zu lassen und ihrem jüngeren Ich etwas zurückzugeben.
Besonders offen sprach die Schauspielerin über schwierige Erfahrungen aus ihrer Jugend. In ihrem Posting erinnerte sie sich an ihre Schulzeit, in der sie sich für Naturwissenschaften, Geologie und Dinosaurier begeisterte. Auch an den Square-Dance-Unterricht dachte sie gerne zurück.
Gleichzeitig offenbarte Judd schmerzhafte Erinnerungen: "Es gab keine Eltern, die mein Lernen unterstützten, förderten, leiteten und festigten, sich an diesem kleinen Mädchen erfreuten oder es beschützten."